Zweirad Höni

Fahrradinspektion Zweirad Höni

HabschnedWollte nur kurz ein paar Worte (300 oder mehr) zur kürzlichen Inspektion eines der beiden Copperhead 3 die sich in meinem Besitz befinden durch Zweirad Höni in Unna tippen. Die beiden Copperheads befinden sich seit Ende November in unserem Besitz, und meine “Alltagsschlampe” hatte bis zum 18. Januar runde 1700 Kilometer auf dem Buckel. Normalerweise raten die Händler einem ja so nach guten 500 Kilometern mal zur Erstinspektion zu kommen, aber der Drahtesel machte es in guter alter Volkswagenmanier: Er lief und lief und lief (von einigen kleinen Macken mal abgesehen).

Die Wahl auf Höni fiel eigentlich aus einem bestimmten Grund. Von allen Händlern die ich angerufen habe, bzw. mit denen ich direkt gesprochen habe, war Zweirad Höni der einzige der es möglich machte, das ich das Rad morgens bringe und am selben Tag nachmittags/abends wieder abholen konnte. Da ich meine täglichen Arbeitswege mit dem Rad runterreite, und das zweite Rad für die Tour im Mai so wenig wie notwendig fahren möchte, war das die bestmögliche Option. Alle anderen Händler wie zum Bleistift Megabike in Unna Massen, Zweirad Markgraf in Schwerte um mal nur zwei zu nennen veranschlagten zwischen 2 und 4 Tagen für die Inspektion. Nicht akzeptabel, aber es gab da ja noch Zweirad Höni.

Aufgrund eines Plattens bin ich da nachmittags hin, Vorrat an Schläuchen wieder aufgestockt und dann ganz erstaunt den Werkstattermin bekommen für die Inspektion am 18. Januar. Genau an jenem Tage habe ich das geschmeidige Gefährt dann auch zielsicher durch hinterhältig platzierte Eispfützen und rutschige Untergründe auf den Straßen zu Zweirad Höni gesteurt, das Rad dem Werkstattmenschen übergeben und noch ein paar Worte gewechselt über das was das Rad bisher hinter sich hat und was im Rahmen der Inspektion gemacht wird. Danach ging es dann mit der S-Bahn wieder nach Hause und ich musste mir die Zeit bis 16 Uhr (Abholtermin) vertreiben.

Mit dem Hund Gassi gegangen, Einkäufe und Schreibkram erledigt, paar Sachen am PC erledigt und so gegen 15 Uhr hab ich mich dann in Richtung Unna geschwungen und bin mit gemischten Gefühlen in Richtung Zweirad Höni getrabt. Ich wusste zwar das nicht viel dran sein kann, und da nichts zusätzlich auf mich zukommen wird, aber ein wenig Zweifel ist ja immer da. Bin dann vorne in den Laden, wo man mich freundlich durch die Hintertür in Richtung Werkstatt gelotst hat und als ich reinkam stand mein Fahrrad auch schon fertig links in der Werkstatt mit der Reparaturnummer 517. Gab ein kurzes Gespräch mit dem Werkstattmenschen, der mir erzählt hat was dran war und was gemacht wurde. Erwartungsgemäß war nicht viel zu beanstanden, die Schaltung wurde noch ein wenig feiner eingestellt, Räder gerichtet und die nervige Bremsscheibe vorne schliff auch nicht mehr nachdem beide Bremssättel ausgerichtet wurden. Schrauben nachgezogen und kontrolliert und drübergewischt, das Bike sah nahezu neu aus, fast so als ich es bei Zweirad Markgrad aus dem Laden gerollt habe.

Die erste Fahrt nach Hause auf dem frisch kontrollierten Rad war dann auch grandios quasi, die Gänge flutschten noch besser als vorher, es gab beim Gangwechsel auch unter Last kaum Geräusche und die Kette wechselte fast geräuschlos zwischen den Ritzeln. Der vordere Umwerfer wurde ebenfalls gerichtet, auch da gab es beim Wechsel zwischen den drei Kettenblättern einen feuchten Sattel vor Freude. Die Bremse…Hammermäßig, da schliff nix und Vorder- wie Hinterradbremse griffen wieder so brutal wie am Anfang. Kleiner Finger am rechten Bremshebel reicht und der Drahtesel steht dermaßen brutal das man aus dem Sattel gehoben wird. Bremsen mit der Deore BR-M615 Ice Tech kann so brutal sein hehe, da braucht es viel Gefühl für bis man da die richtige Dosierung erwischt.

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