Witten angekratzt

Rombergpark und Witten Annen

HabschnedBoah war das Wetter durchwachsen heute morgen. Auf dem Weg zum Bäcker so gegen 7:30 war noch alles gut, danach wurde es dann im 5-Minuten Takt dunkel und hell, und heller und wieder dunkler. Erstaunlicherweise blieb es aber trocken, obwohl die Vorhersage was von leichtem Regen faselte. Die Vorhersage nach der “Aus dem Fenster schauen” Methode funktionierte besser, und nach fachmännischer Peilung über den Daumen ging es gegen 11 Uhr auf’s Rad. Der Himmel war zwar immer noch im Disco-Modus, allerdings war die Anzahl der tatsächlichen Regenwolken überschaubar und die Windrichtung wehte diese weit weg von meiner angedachten Fahrtrichtung.

Erstes Ziel Rombergpark

Bis zum Rombergpark sind’s runde 12 Kilometer oder so, die Strecke selbst führte mich entlang Graffiti Wand am Dortmunder Knappschaftskrankenhaus. Da war eigentlich der erste Fotostop geplant, aber die Sprayer haben im Laufe der Woche nur Mist an die Wand gesprüht. Irgendwelche dämlichen Schriftzüge anstatt formschöner Pinguine…wenn man nicht alles selber macht hehe. Muss da mal mit Schablone und Sprühdosen einen Nachmittag hin. Anyway, den ersten Stop gab es dann bei munteren Brückenspringen auf der B1.

 

Penguin on a Bike - B1

Auf der Brücke war die Hälfte des Weges zum Rombergpark bereits abgeknabbert, kleine Pause und dann ging es über die nächste Brücke wieder auf den eigentlichen Weg. Die Semerteichstraße runter kann man es gemütlich rollen lassen, und kommt von dort direkt auf Wege die einen zu Phoenix West führen. An den alten Phoenix Anlagen gab es diesmal wieder einen amüsanten Zwischenstop, ausgelöst von einem merkwürdigen Herren der die ganze Zeit in grell orangem Shirt und schwarzen Shorts eine Treppe rauf und runter lief.

Ich stand da so gefühlte 5 Minuten, hab mir eine geraucht und nen Schluck aus der Pulle genommen als ich merkte wie mich von hinten eine Hundenase argwöhnisch beschnüffelt. Auf dem rechten Ohr erklang auch gleich der Ruf “Der tut nix, der schnuppert nur“. Die Erziehungsberechtigte und ich hielten dann, unter kontinuierlichem Bespaßen des Vierbeiners, noch ein sehr angenehmes Pläuschchen und als wir uns nach weiteren 10 Minuten verabschiedeten…lief der Kerl in seinem orangenen Hemd immer noch fleissig die Treppe rauf und runter.

Ich bin die Treppe mal unauffällig rauf, auch um die Perspektive auf den Treppen-Kimble zu wechseln und fand oben viel Grün…und Stahl. Rad geparkt, Rucksack abgesetzt, Kamera raus und versucht das Schnaufen von rechts zu ignorieren. Jedes verdammte mal wenn der Knecht die Treppe hoch kam schaute ich verzweifelt in alle Himmelsrichtungen um sicherzustellen das mich die herannahende Dampflok nicht überfährt…

Penguin on a Bike - Phoenix West

Irgendwann war es dann aus mit dem Geschnaufe, entweder ist er unten an der Treppe kollabiert oder hat entnervt aufgegeben nachdem er festgestellt hat dass es oben immer gleich aussieht wenn er rauf kommt. Wie dem auch sei, ich bin dann wieder auf’s Rad und hab die letzten Meter durch’s Phönix West Gelände in Richtung Rombergpark abgespult. Im Rombergpark selbst ist das Radfahren untersagt, also bin ich als braver, gesetzestreuer (mauahahahah) Bürger schön abgestiegen und hab den Bock zum ersten Ziel geschoben.

Penguin on a Bike - Rombergpark Teich

Der Park war, trotz mittlerweile recht stabilem besserem Wetter, spärlich besucht. Wenig Fußgänger, wenig Jogger, keine Nordic Walker…ein Traum. Das erste was ich unbedingt festhalten musste war der Nachwuchs der…erm…Wasservögel…Gänse, Enten und was da so kreucht. Da waren zwei Tennisbälle mit Watschelfüßen unterwegs, die waren soooo putzig hehe.

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