Withings Pulse Ox

Seit gestern bin ich “stolzer” Besitzer eines Withings Pulse Ox. Ich hab mich tagelang mit der Frage gequält, ob es denn neben dem Schrittzähler im Samsung Galaxy S4 noch unbedingt ein separates Fitness-Gadget sein muss. Und wie das so ist, manchmal wird man vom GAS (Gear Aquisition Syndrome) einfach übertölpelt. Das gilt für mein Foto-Equipment, und manchmal macht das GAS auch vor Sachen wie dem Withings Pulse Ox nicht halt. Also hin zu Saturn und für 119€ den Withings Pulse Ox mitgenommen.

Withings Pulse Ox
Withings Pulse Ox

Zuhause angekommen dann den Withings Pulse Ox ausgepackt und direkt per mitgeliefertem USB-Kabel geladen. Der Ladevorgang war erfreulich schnell, über den USB Port an meinem Laptop dauerte die erste Ladung eine gute Stunde. Ein Netzteil im herkömmlichen Sinne liegt dem Withings Pulse Ox nicht bei, ergo ist man auf eine Lademöglichkeit über USB angewiesen. Wohl dem der einen Laptop oder eine Powerbank sein eigen nennt. Der restliche Lieferumgang besteht aus einem Kunststoffarmband, das einen “OK” Eindruck macht (haptisch natürlich kein Meisterwerk, aber es reicht für den Zweck) und einem Clip für das Befestigen des Withings Pulse Ox an der Hose oder an Taschen. Natürlich kann der Pulse Ox auch “lose” in der Tasche getragen werden, funktioniert auch. Die “Anleitung” möchte ich nicht näher erwähnen, ein liebloser Zettel mit ein paar Seiten, der im Wesentlichen nur erklärt was nach Knopfdruck auf dem jeweiligen Screen zu sehen ist. Für Tips und Infos zur Bedienung ist man auf die Hilfer der Withings Website angewiesen.

Das erste was mir auffiel war das Display. Im Gegensatz zu den ganzen Produktfotos die im Web kursieren ist das Display eher “blurry”, scheint ein wenig verschwommen. Die Ablesbarkeit unter normalen Bedingungen ist dennoch gut, man sollte nur nicht versuchen das Display bei direkter Sonneneinstrahlung lesen zu wollen. Da muss man die Augen schon ordentlich zusammenkneifen. Der Withings Pulse Ox war geladen und im Armband verstaut und los ging es mit den ersten Schrittmessungen. Der Pulse Ox am Arm und das Samsung Galaxy S4 in der Jackentasche ging es in Richtung Bank. Beide Geräte zeigten annährend gleiche Werte, der Withings hatte knapp 20 Schritte weniger auf dem Tacho als S-Health auf dem Galaxy S4. Ähnliche Werte wurden auf dem Rückweg erzielt. Hier mal eine kleine Übersicht wer was gemessen hat:

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Die Abweichungen liegen, würde ich sagen, innerhalb der Toleranz die ich erwartet habe. Der Withings Pulse Ox misst erstaunlich genau, aber das kann man dann für den Preis auch erwarten oder? Ich werde die Messungen nochmal wiederholen mit dem Withings Pulse Ox in der Tasche, mal sehen ob die Ergebnisse dann ähnlich präzise sind. Vom ersten Eindruck her scheint mir der kleine Klotz das Geld aber wert zu sein. Es gibt aber auch unerfreuliche Seiten an der ganzen Geschichte, und die gehen los mit der Android App HealthMate.

Health Mate App
Health Mate App Credit to App Hero

Die App habe ich mir aus dem Google Play Store installiert und mich dann mit meinem Withings Account in der App angemeldet. Etwas verdutzt fiel mir auf, das die Maßeinheiten in der App auf Imperial stehen, also Distanzen in Fuß und Meilen angegeben werden und Gewicht in Pfund anstatt Kilogramm. Irritiert habe ich mich dann nochmal auf der Withings Website angemeldet und die Maßeinheiten dort waren, wie eingestellt, metrisch. Auf der Website war alles schön brav in Kg, Metern usw. angegeben. Nur die Android App zeigte mir die Maßeinheiten immer noch in Imperial an. Selbst eine Änderung der Einstellungen in der App von ft. auf cm und Fahrenheit auf Celsius brachte keine Änderung, die Health Mate App zeigte nachwievor die Einheiten in Imperial an

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