Wespen 2 – Habschned 1

HabschnedVerdammte Mistviecher…die fliegenden Terroristen in ihrem gelb-schwarzen Trachtendress haben die letzten beiden Tage ganze Arbeit geleistet und mir zwei saubere Treffer verpasst. Im jeweiligen direkten Gegenangriff konnte nur eines der fliegenden Arschlöcher zu seinen Vorfahren geschickt werden.

Da stehste nichts böses ahnend mitten in der Gegend rum und freue mich über den exzessiven Sonnenschein und die damit verbundene Hitze die dir das Fleisch vom Knochen brät, als es plötzlich neben mir ein surrendes Geräusch gibt. Im Augenwinkel wurde ein gelb-schwarzer Terrorist mit gezücktem Stachel ausgemacht und gleichzeitig fuhr meine Hand in die Richtung des fliegenden Ungemachs. 

Wenig beeindruckt von der Handkante wich das fliegende Ding zurück und spekulierte darauf, dass ich glauben würde es hätte die Flügel voll und würde sich verpissen. Bin ihm leider voll auf dem Leim gegangen. Nach Analyse der Flugrichtung und aufgrund zunehmender Distanz zwischen mir und dem surrenden Dartpfeil ging ich wieder dem Staunen über die unbegreifliche Hitze nach. Die Wespe fühlte sich wohl sicher genug, drehte einen sauberen Immelmann und kam im Rückensturzflug zurück. Kurzes Kitzeln am Arm gefolgt von einem “Autsch!” und “Shite!”. In dem Moment, in dem ich realiserte dass mich eins der Kackviecher erwischt hatte, sah ich die Wespe auch vor mir herfliegen…und ich schwöre die hatte einen sehr zufriedenen Gesichtsausdruck, wenn nicht sogar ein fettes Grinsen.

Heute ein ähnliches Spiel. Wieder an der frischen Luft, ein Surren in Nähe des Gesichts und reflexartig die Hand in Richtung Übeltäter gestreckt. Muss heute aber eine japanische Banzai!!!!-Wespe gewesen sein. Keine Flucht, keine waghalsigen Flugmanöver sondern das Biest ging zum direkten Angriff über und verpasste mir einen auf die rechte Backe. Long Story long…”Autsch!!!” und “Shite!!!” auch am heutigen Tag.

Auch dieser miese Attentäter entkam ungeschoren, der nächste allerdings hatte weniger Glück. Gezeichnet von der schweren Schnittwunde waren jetzt alle Sinne geschärft und die Augen scannten pausenlos die Umgebung nach feindlichen Fliegern in gelb-schwarzer Tarnkleidung. Keine zwei Minuten nachdem mich der geflügelte Schweinehund erwischt hat, machte sich ein weiterer Flieger auf den Weg um mal zu sehen wie ein Mensch ihm applaudiert…bevor er zusticht.

Ungünstigerweise, aus der Sicht des Banzai-Bombers, hatte ich jetzt etwas großflächiges in der Hand was auch umgehend zur Verteidigung eingesetzt wurde. Das Biest wurde dermaßen aus der Luft gepflückt…ich zählte 4 Doppelsalti, 3 Schrauben, einen eingesprungenen Rittberger und als Genosse Stecher auf den Boden aufschlug noch 4 Rollen rückwärts bevor das letzte Quentchen Leben seinen Leib verließ.

Verdammte Kackviecher….

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