Viel Wind – Wenig Sonne

HabschnedZurück aus den dänischen Alpen….oder der Berg- und Talbahn an der Ostküste, egal auch. Nach diversen Krämpfen, Tobsuchtsanfällen über die Windgeschwindigkeiten  oder Reisende auf dem Ostsee-/Nordseeküstenradweg die mit ihren Packtaschen eigentlich ein “Überbreite”-Schild am Heck haben müssten (und ein 6km/h Schild sowieso) und anderen Unannehmlichkeiten herrscht jetzt wieder Flachlandstimmung im Hause. Wetter passt auch, also gibt’s die letzten Urlaubstage noch ein paar Runden in der normalen Umgebung.

Tag #1

Der Anreisetag war recht entspannt, die Bahn schaffte es nahezu pünktlich nach Flensburg. Am Bahnhof eben noch die Powerbank, Navi und Cam an das Rad gekloppt und nen frischen Kaffee gezogen. Erste Sehenswürdigkeiten ließen nicht lange auf sich warten. Der Hafen war in Nullkommanix erreicht, vorbei an diversen Packtaschen-Horden die scheinbar ähnliche Pläne hatten

War schon schick, aber es fehlte zum Heben der Stimmung noch ein wenig Sand. Hatte da was auf der Karte gehabt…und bin direkt mal per Pedal dahin geglitten bei feinstem Sonnenschein. So übern Daumen 4-5km außerhalb lag die “Strandresidenz Wassersleben”…und meine Fresse kann man da fein residieren…wenn Rente oder Monatseinkommen fünfstellig sind.

Der Zipfel Sand links im Bild gehört doch um recht ansehnlichen Strand. Kurz mal die Füße ins Wasser gesteckt…war schon recht frisch, aber hartgesottene zogen tapfer ihre Kreise im flachen Wasser und Hunde kamen ebenfalls auf ihre Kosten. Half aber nichts, es standen noch ein paar Meter bis zur ersten Übernachtung zur Diskussion und schwupps….rauf aufs Rad und die dänische Grenze passiert. Dauerte auch nicht lange, bis mir wieder einfiel dass ich vor einigen Bereichen der Ostküste gewarnt wurde, da doch böse lange Steigungen im Spiel sind….Recht hatten die Leute hehe.

Über endlos lange Wege ging es schön im Zickzack durch Südjütland Richtung Arosund, wo zur Übernachtung Holzhütten der einfachen Art herhalten sollten. Klappte auch alles ganz fein, die Holzhütten waren genau da, wo ich sie auf der Karte erspäht hatte und keine Sau weit und breit zu sehen. Also Rad nach drinnen verfrachtet, Schlafsack strategisch plaziert und Klingeldrähte sowie diverse Claymores (whoooops, die hab ich ganz vergessen hehehe) im Feld verstreut um auf ungebetenen Besuch aufmerksam gemacht zu werden. Über die Hütten selbst gibt’s nichts Schlechtes zu sagen..ganz ehrlich. Sogar mit wasserfestem Dach ausgestattet und ein Plätzchen vor den Hütten für ein Feuer gab es auch. Klo war, wenn auch auf dem angrenzenden Campingplatz, ebenfalls vorhanden. Musste nur aufpassen mich nicht in den Drähten der Minen zu verzetteln :)

Der erste Tag war damit abgehakt, gesamte Kilometer an Tag 1 waren 82,26. Alles gut, bis auf die Nerverei mit dem Garmin (das bekommt aber nen Extra-Abschnitt….)

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