To knüppel or not to knüppel…

Habschnedthat is the question. Frei nach Omelette, allerdings ohne den Schädel durch den Raum zu schleppen. “Zwangsurlaub” ist heute angesagt, da war noch ein Tag Urlaub aus 2017 übrig der weg muss. Auf dem Rad kann ich den bei dem Wetter nicht wirklich verbringen, ich hoffe mal Samstag/Sonntag auf der Tour nach Winterswijk sieht’s besser aus sonst kotz ich im Strahl. Kleinen Spaziergang heute morgen durch Wind und Wetter gemacht, den Rest des Tages beschäftige ich mich mal intensiv mit dem Zählen von bunt bedruckten Scheinen und mit der Frage ob “to knüppel or not to knüppel” angesagt ist demnächst.

Sitz hier gerade vor nem Haufen bunter Scheine und wusel mich mal durch das Budget für Fahrrad #3. Planmäßig soll um den Geburtstag rum ein Cyclocrosser hier im Fuhrpark auftauchen. Dumm nur, dass ich dank der unerwarteten Freizeit mich mal mit den Fahrten vom letzten Jahr beschäftigt habe.  Bis auf eine Ausnahme (die Fietselfstedentocht 2017) sehe ich da keine Tour, die den Einsatz eines Cyclocross Bikes in irgendeiner Art und Weise befürworten würde. Wenn mit mehreren Radlern unterwegs dann lag der Schnitt meist so um die 20km/h, und die fährst du auch auf nem MTB locker ausm Handgelenk.

Auch Fahrten ohne irgendwelche Begleitung lagen irgendwo zwischen 19 und 23km/h. Sicher mit nem CX könnte man da vielleicht hier und da noch nen Kilometerchen die Stunde zulegen, aber will ich das wirklich? Ich zähl mich jetzt nicht unbedingt zu der “Alles unter 30km/h Schnitt trägt rosa Kleider” Fraktion und gleite lieber entspannt und geschmeidig über Stock und Stein. Sicher, hier und da wird auch mal gut geknüppelt (besonders wenn am Horizont andere Radler gesichtet werden) aber ich denke zu 90% ist da entspanntes Cruisen angesagt. Und mit steigendem Alter wird das nicht großartig anders werden hehe.

Selbst die Elfstedentocht letztes Jahr war mit dem MTB eine mehr oder minder lockere Angelegenheit. Sicherlich hätte sich da ein Renner oder ein CX bemerkbar gemacht. Aber es ging, und ich musste im Ziel nicht ins Sauerstoffzelt und die Muskulatur hat auch brav mitgespielt. Und ob ich nun 10 Stunden für 240km fahre oder 8.5 Stunden…auf die anderthalb Stunden kannste auch nen schönen Haufen machen…zumal es sich ja um eine Veranstaltung spaßiger Natur handelt. 

Ne ganze Weile hatte ich Ruhe, war mit dem Gedanken ans CX recht zufrieden und häufte Schein um Schein an. Die Proberunden auf dem CX aus der Nachbarschaft waren auch ganz nett, haben mir aber auch ein paar Zweifel mit auf den Weg gegeben, aber grundlegend war die Erfahrung schon positiv. Jetzt, dank des Sturmtiefs und dem damit verbundenen “Schauen wir uns das doch mal genauer an”, runzel ich schon wieder die Stirn und wäge ab hehe. Verrückte Welt. 

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