Tag 1

HabschnedMontag, der erste Urlaubstag dieser Woche. Der Start in den Tag war vielversprechend, die Hunderunde mit Taxi wurde löblicherweise trocken absolviert und das Feld an der Feuerwehrwache ordentlich bepinkelt und gedüngt. Auch der Weg zum Bäcker fürs Frühstück war trocken, an manchen Tagen könnte man glatt nen feuchten Schlüpper bekommen. Danach nahmen diverse Dramen ihren Lauf und ich verfluche mich für die Idee, die ich gestern im Halbschlaf hatte. Um das Warten auf den erlösenden Anruf aus der Fahrradwerkstatt zu verkürzen stand eine Überarbeitung aller Emailadressen ins Haus.

POP3 to IMAP

Ich nutze aktuell 15 Emailadressen auf täglicher Basis für verschiedene Sachen (Blogs, Webseiten, Foren, Jobs, etc.) und nachdem ich mir am Sonntag eine weitere Linux Distro auf den Rechner geklatscht habe bin ich beim Einrichten der Software auf den bescheuerten Trichter gekommen, alle Postfächer von POP3 auf IMAP umzustellen. Ohne viel technisches Palaver…es ist auf Dauer angenehmer, wenn man auf allen Geräten (Laptop, Tablet, Phone, Fernseher, Waschmaschine und Trockner) Zugriff auf die gleichen Emails hat und die Postfächer über ein einheitliches Protokoll verwaltet.

Latürnich hätte ich, mit ein paar Änderungen, auch die Emails per POP3 auf allen genutzen Geräten synchron bekommen, aber IMAP bietet mir außerdem noch den Vorteil der Ordnerstruktur/-verwaltung. Will heissen, die lokale Ordnerstruktur (ich lasse Emails nach Absender/Thema filtern) steht mir ebenfalls auf dem Server im Webmail-Interface zur Verfügung und Änderungen/Aktualisierungen an der Struktur replizieren sich quer über alle beteiligten Gerätschaften/Server.

Screenshot from 2016-03-06 10:14:46

Nun, soweit die Theorie. Das Sichern der alten Emails aus den POP3 Accounts ging recht fix, das Erstellen der IMAP Postfächer war schon etwas hampeliger und absolut katastrophal wurde das Erstellen der neuen Ordnerstrukturen und Filterregeln für eingehende Emails. So alles in allem sind für die 15 Postfächer inklusive neuer Ordnerstruktur, Wiedereinspielen der gesicherten Emails und Filterregeln gute 2.5 Stunden ins Land gezogen die mir Schwielen an den Fingerkuppen verschafft haben. Mittlerweile sind Outlook auf dem Smartphone, TheBat auf den Rechnern und Evolution auf den Linux Distros fertig konfiguriert und laufen stressfrei. Auch die Ordnerstruktur auf den Servern passt, insofern kann ich an diesen Punkt mal einen Haken machen.[icon type=”glyphicon-ok” icontype=”glyphicon” color=”#3f5d8c”][icon type=”glyphicon-ok” icontype=”glyphicon” color=”#3f5d8c”]

Das Warten…

Jetzt geht die Warterei auf 16 Uhr los, das ist der Termin zu dem ich das Rad abholen kann. Alles andere ist soweit erledigt, gleich mit dem Hund nochmal raus und dann irgendwann so gegen 14:30 mal Megabike in Unna anrufen und fragen wie weit mein Drahtesel denn so ist. Und dabei auch gleich fragen, was mich der Spaß so unterm Strich dann kostet, denn daran kann ich festmachen ob ich dann alleine oder in Begleitung eines gepanzerten Geldtransporters vorfahren muss.

Sobald das Rad wieder unterm Hintern ist geht es dann auch mit neuen Teilen nach Hause (natürlich mit ein paar Kilometern Umweg, will ja wissen wie sich das Rad dann anfühlt) und die Vorbereitungen auf den morgigen Tag gehen los. Morgen werden ordentlich Kilometer gebolzt, muss ja das Wochenende und heute wieder reinholen, damit der monatliche Durchschnitt nicht ins Wanken gerät. Enden wird Tag 1 des Urlaubs mit einem Besuch beim Italiener. Für morgen schon mal ein paar Kalorien im Vorraus einwerfen, die ich mir dann auf den Kilometern wieder schön brav abstrampeln kann. Ich vergaß die Sätze an Push-Ups, Sit-Ups und Burpees, die mir heute auch noch ins Haus stehen, warum zur Hölle sind mir die wieder eingefallen?

 

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