Sunrise2Sunset

HabschnedBeim Wühlen durch diverse Bilder auf dem Smartphone auf ein paar Bilder von einem morgendlichen Umweg zur Arbeit gestolpert und nen idiotischen Plan gefasst. Lässt sich allerdings erst später im Jahr umsetzen, im Moment stören mich Temperaturen und Wetter allgemein.

 

Die Idee

Im Sommer früh aus den Federn, noch bevor der Hahn dreimal gekräht hat (Moment, da war doch was?). Auf das Rad und hinein in den Sonnenaufgang gen Osten, dem gelben Feuerball entgegen mit dem Ziel eines leckeren Frühstücks. Mit voller Wampe dann den Tag auf dem Rad verbringen und einfach die Seele baumeln lassen. Sightseeing, Stop hier und da um den Energiehaushalt wieder aufzufüllen bis der Lorenz die Bühne verlässt…oder mit anderen Worten bis die Sonne untergeht. Den Sonnenuntergang idealerweise ebenfalls mit freiem Blick auf den Horizont mitnehmen und dann langsam in Richtung Heimat hampeln. Tiefenentspannter Tag auf dem Rad ohne groß auf Kilometer zu schauen. Wenn’s irgendwo nen schönes Cafe oder ein Flecken zum Ausruhen hat dann bleibt man halt mal nen Stündchen hocken bevor es weitergeht und schaufelt sich zwei Kaffee und ne Wiener Sachertorte rein, nimmt vielleicht mal nen kulturelles Angebot mit…irgendwie sowas halt. 

Kopfzerbrechen gibt es bei der Planung des Sonnenuntergangs…also des Ortes von dem man ihn ordentlich mitnehmen kann. Die Ecke in der ich wohne ist ja nicht gerade bekannt für ihr Alpenpanorama, an einigen Ecken wird gemunkelt die Gegend sei flach wie ne Scheibe. Da böten sich ggf. diverse Halden in der Umgebung an, auf die ich mich als Endpunkt konzentrieren würde. Höher wird es halt nicht, und freier Blick über den Strand um zu sehen wie die Sonne hinterm Horizont verschwindet…ist hier auch nicht möglich (es sei denn der Lorenz fällt in den Horstmarer See oder so). Aber man könnte ja…..ich hab da nen Plan hehehe

 

2 Comments

  1. Super Idee, auf die habe ich von Dir Pedalversessenem schon lange gewartet! Nach meiner Meinung, weit ab vom tatsächlichen Geschehen, bist DU eh viel zu weit weg vom Radfahr-Genuß und viel zu sehr und verbissen auf die Selbstoptimierung und -Kontrolle aus.
    Laß das alles weg, schwing dich auf’s Rad und fahr in den Tag! Finde ich ganz Klasse!

    • Relativ würde ich sagen. Der “Jagdinstinkt” wenn ich andere Räder am Horizont sehe ist schon deutlich zurück gegangen, dennoch gibt’s mir jedesmal ne tiefere innere Glückseligkeit wenn der E-Biker sich wundert wer da mit 35 an ihm vorbeigekachelt ist oder die Altherrenrunde auf ihren Rennfeilen sich wundert was der Mountainbiker mit der Klingel hinter ihnen will :)

      Ich merk’s ja auch an den “Hausrunden” die ich so drehe. Der Blick auf die Zeit auf dem Radcomputer wird weniger, der Drang die Runde ein paar Sekunden schneller zu kacheln lässt auch nach…vielleicht werde ich einfach nur alt ?

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