Stürmisch…

Wackeln im Sturm

HabschnedHerr, vergib mir die Anlehnung an die Schmalzserie “Flackern im Turm”…erm…”Fackeln im Sturm” meine ich, aber ich konnte nicht anders nach dem “entspannenden” 30 Kilometer Ründchen heute auf dem ich mir die Beine frei fahren wollte. Der Wetterbericht sagte gestern abend für heute schon eine Warnung vor starkem Wind voraus, und die erste Brise heute morgen auf der Hunderunde war auch schon mehr als leicht. Der Vormittag ran so dahin, und der Blick aus dem Fenster zeigte jede Menge im Takt wippende Baumwipfel. Gegen Mittag wurde dann aus dem wolkenverhangenen Himmel ein fast blaues Meer, die Wolken verzogen sich und die Sonne kam raus. Der Wind….der blieb.

Wetter
Soviel zur aktuellen Wetterlage. Und wenn ich jetzt gerade nach draussen schaue, dann hab ich enormes Schwein gehabt mit der Tour vorhin. Hier geht gerade die Welt unter, der Tag des jüngsten Gerichts ist gekommen. Sturm, Regen, Hagel, Gewitter…das typische Frühlingswetter von seiner besten Seite. Aber das nur am Rande, vorhin ging es also auf die 30 Kilometer Runde (geplant war eigentlich eine 50er, über Unna zum Start des Seseke-Weges und den Seseke-Weg entlang mit der Rückfahrt über Lünen). So war der Plan..

Sturmböen gab es ja schon den lieben langen Tag, aber ich bin tapfer aufs Rad gestiegen und habe mich mit sattem Rückenwind durch die Felder im Asselner Norden in Richtung Husen geschlagen. Das Wetter war prächtigst (wenn man von Gottes Windkanaltests mal absieht).

Der Himmel machte den Strahlemann, der Wind kam von hinten und ich drehte für das Foto oben eine kleine Schleife und fuhr ein paar Meter gegen den Wind zurück. Genau in dem Moment wusste ich, was die Stunde für das Thema Rückfahrt geschlagen hat und die Strecke wurde sofort im Kopf geändert. Gedanklich wurde der Weg bereits abgekürzt und die grobe Richtung Bergkamen eingeschlagen, die mich dann irgendwann auf den Seseke-Weg bringt. Bis dahin ging es noch durch ein schmuckes Waldstück, und irgendwann mache ich bestimmt mal an diesem Hof-Cafe halt und schlürfe nen Tässchen Schwarzen.

Das rote Gebäude ist dieses Hof-Cafe, und bei der nächsten Vorbeifahrt werd ich da mal rasten. Weiter ging es dann in Richtung Bergkamen über diverse Nebenstraßen und Feldwege. Idealerweise waren, dank des Feiertages, des Sturmes und der Uhrzeit (mittags halt) recht wenig Leute unterwegs in den Feldern und auf den Straßen. Hin und wieder sah man einen Hundebesitzer oder eine Hundebesitzerin die ihre Fußhupe an der Leine vor dem Abheben zu bewahren versuchten, ansonsten war auf dem Weg gähnende Leere angesagt. Bis zum Anschluss an den Seseke-Weg ging es dann auch recht flott voran (immer noch Rückenwind).

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