Sternfahrt Dortmund

HabschnedBin ich doch heute wie geplant über die Fahrrad-Sternfahrt in Dortmund gestolpert. Morgenens nach dem Frühstück gemütlich nach Unna zum Rathaus gestrampelt, wo sich der tobende Mob gegen 11.30 Uhr zeigen wollte, um die dort wartenden Radler zu assimilieren. Nun, wie sag ich’s am besten? Der “tobende” Mob in Unna war ein knappes Dutzend Radler die am Rathaus warteten und damit ist auch alles Wesentliche gesagt. Nix Mob, nix Partyzug, nur ein paar meist ältere Herren und Damen mit einem Mix aus normalen und E-Bikes.

Penguin on a Bike - Unna Rathaus 2

Wohlan, so gegen 11.35 setzte sich die Kolonne mit dem Pinguin in der Spitzengruppe dann in Bewegung und befuhr die recht holprigen Staßen von Unna mit grober Richtung Unna-Massen. Der Übungsleiter mit der Signalweste voran ging es mit jeder Menge Handzeichen, die ich sonst nur aus militärischen Unternehmungen geheimster Natur kenne, über Kreuzungen, Ampeln und Radwege. Das Wetter hielt sich, ähnlich wie die Euphorie, bedeckt und ab und an bekam man nen Tropfen auf die Nase.

Erster Stop war Unna-Massen, wo sich der Führer (nein, nicht der mit dem Scheitel) auf zum Bürgerhaus machte um dort noch wartende Radler einzusammeln. Das war übrigens ein Punkt, der sich so durchzog…dazu später im Fazit noch mehr. Also kurz vom Rad, Kamera gegriffen und abgedrückt. Willkommene Zigarettenpause als Bonus hehe

Penguin on a Bike - Unna MassenPause waren so um die 5 Minuten, wenn ich mich recht entsinne dann stießen in Unna-Massen sogar noch Leute dazu. Frisch mit Nikotin gedopt ging es dann wieder in den Sattel um nach einem guten Kilometer den nächsten Treffpunkt, Dortmund-Wickede, anzulaufen. Wickede, wie an einem Sonntag zu erwarten, war leergefegt. Nicht ein Radler wartete am Treffpunkt der Sternfahrt. Also nix Pause und nix Bild, den Popo wieder auf den Sattel gehoben und weiter zum Treffpunkt in Dortmund-Asseln.

In Asseln konnte Beute gemacht werden, und der Gruppenführer kam mit willigen Radlern im Schlepp den Berg hoch, die Stärke der Gruppe war mittlerweile auf rund 25 Radler angewachsen. Für maues Wetter und einen Sonntag vormittag nicht sooo übel schätze ich mal. Asseln wurde dann entlang der ehemaligen Halde, die mittlerweile begrünt ist und hoffentlich irgendwann mal als Erholungsanlage eröffnet wir, weiter zur S-Bahn Haltestelle in Dortmund Brackel. Auch dort war von weiteren Radlern, die zur Gruppe stoßen, nichts zu sehen. Penguin on a Bike - Brackel
Dafür war die Stimmung gut, und das Wetter spielte langsam auch mit. Der Himmel klarte auf, die Sonne setzte sich hin und wieder durch und die Temperatur wechselte von “arktischer Polarnacht” zu “Alter, für Juni saumäßig kalt”. Da in Brackel nichts aufgelesen wurde ging es weiter zur nächsten Haltestelle am Knappschaftskrankenhaus. Und, haltet euch fest, es stießen dort weitere Radler zu uns. 3 oder 5 an der Zahl. Ob sie nun zur Sternfahrt wollten, oder versuchten dem gemeinhin als bessere Metzgerei bekanntem Krankenhaus per Rad zu entfliehen ist auch egal, sie wurden aufgelesen und setzen die Fahrt mit uns fort in Richtung Dortmund Körne.

Auch in Körne konnten wir Zuwachs verzeichnen, eine ganze Handvoll Radler und Radlerinnen schloss sich uns an und ohne weitere Stops ging es dann zum finalen Stop am Arthur-Engels-Platz mit seinem, über die Grenzen von Deutschland hinaus bekanntem, Summstein. Bei Gott, ich hab viel gesehen, aber der Summstein ist definitiv in den Top Ten der “WTF soll der Mist??” auf den vorderen Plätzen zu finden.

Penguin on a Bike - Summstein Penguin on a Bike - Arthur-Engels-Platz

 

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