Schlammkur

HabschnedSamstag, der Tag an dem man eigentlich die Füße weitestgehend hochlegen könnte. Wäre da nicht dieses völlig verschlammte Zweirad vor der Tür, das einem keine Ruhe lässt. Trotz akzeptablen Wetters in der Woche hat sich wieder ordentlich Schlamm und Schmiere am Rad gesammelt. Das ist vermutlich dem Schneeregen von Montag morgen zu verdanken, der die Feldwege wieder in Schlammbäder verwandelt hat. Also war es an der Zeit der Schlammskulptur in Form eines Fahrrades den Garaus zu machen.

Wobei…der übliche Tagesablauf für einen Samstag und Sonntag Morgen darf natürlich nicht gebrochen werden. Also ging es um kurz vor 8 Uhr die erste Runde auf’s Rad. Von uns zum Bäcker und zurück sind es lediglich 2 Kilometer, dafür lohnt der Tritt ins Pedal eigentlich nicht wirklich, die könnte man auch joggen hehe. Aber in Anbetracht der Leckereien, die einem in der Auslage der Bäckerei so anlachen, können einige Extrakilometer auf der Hin- und Rückfahrt ja nicht schaden. Und so wurde irgendwann vor ein paar Wochen die Runde zum Bäcker kurzerhand verlängert von 2 Kilometern auf runde 10 Kilometer die vor dem Frühstück absolviert werden.

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Nach dem Frühstück wollte ich dann Hand ans Fahrrad legen. Gartenschlauch gezückt und das Rad schon mal vom gröbsten Dreck befreit. Nach der Dusche sollten dann eigentlich die Kette, das Ritzel samt Umwerfern vorne und hinten und der Rest ihre Putzeinheit bekommen. Beim Check der Materialien machte sich dann schlagartig Ernüchterung breit. Kettenreiniger alle, Kettenöl fast alle und neue Lappen könntsch auch gebrauchen. Also wieder auf’s Rad und ab in Richtung Hörde zu Lucky Bike. Kettenreiniger und -öl aus dem Regal gerissen und wieder abgehauen. Auf dem Rückweg einen kleinen Abstecher den Remberg hoch und dann quer übers Feld wieder nach Aplerbeck rein, in Rekordtempo die Leni-Rommel-Straße runter in Richtung Brackel und den Hellweg entlang wieder nach Asseln.

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Nach der Radlerei durch den feinen Nieselregen hatte ich die Schnauze aber auch voll und die Putzaktion für’s Rad auf den morgigen Tag verschoben. Also geht’s morgen früh von vorne los hehe. Ab zum Bäcker, dann in Ruhe frühstücken und danach das Rad auseinander nehmen und reinigen. Mal sehen was da wieder von der Kette und den Ritzeln runterkommtn.

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