Sattelfest 2018 – Soest-Hamm-Soest

HabschnedWucherpreis beim Kaffee, technische Defekte und lecker Waffeln. Sattelfest 2018 ist abgearbeitet, das nächste Sattelfest gibt’s am 21. Juli 2019. Im Gegensatz zu 2017 hat’s meinerener diesmal zum Start nach Soest verschlagen. Früh morgens in Unna in den gähnend leeren Zug und in Soest am ebenso gähnend leeren Bahnhof wieder raus. Fangsch mal beim Start, bzw. kurz vorm Start an.

Kaffee für €€€€

Durstiger Habschned ist grantiger Habschned. Hatte mir daheim vorm Start Richtung Bahnhof zwar schon ne Tasse Kaffee in den Hals gekippt, aber kaum in Soest schon wieder Durst gehabt. Der Bäcker im Bahnhof war um 8:20 schon überlaufen, die Schlange reichte bis auf den Vorplatz. Keine Lust so lange da zu warten, also kurzerhand aufs Rad gehüpft und übern Ring in Richtung City gerollt.

Kaum übern Ring kam auch schon der erste Bäcker in Sicht. Rad abgestellt, durch die offene Tür und ein Käse-Schinken-Croissant und nen Kaffe für hinters Ohr bestellt. Croissant 2,50€, Becher Kaffee 2€. Das Croissant war durchaus schmackhaft, den Kaffee jedoch…ich sag’s mal mit nem Bild…

Als Größenvergleich mal die Schachtel Fluppen neben dem Becher. Mehr als zwei große Schluck waren in dem Becher nicht drin, und 2€ sind für nen Becher aus Pygmänistan doch ein sehr sportlicher Preis. Obendrein mundete das schwarze Nass auch nicht besonders, also kann ich davon ausgehen dass es sich bei dem Kaffee nicht um die Bohne handelt die von irgendwelchen Katzen oder Affen wieder ausgekackt wird. Möchte nich wissen was nen Becher für Erwachsense kostet.

Nach dem Kaffee ist vor dem Start

Irgendwann so gegen kurz vor 9 Uhr war der Dreierpack dann komplett. Die beiden anderen Foristen trafen ein, bzw. einer von Ihnen. Der andere stand bereits am Bahnhof, war aber ned als Mitfahrer zu erkennen. Kurze Beratschlagung wo lang, das Zentrum wurde auserkoren da wohl dort irgendwo der Start sein müsste. War auch, und wie der Teufel es will gab es kurz vorm Start noch einen Kaffee. Drei Kaffee am Morgen vertreiben Kummer und Sorgen. Nachdem wir den Mädels hinter der Kaffeetheke versichert hatten, dass wir nicht vorhaben mit den Tassen durchzubrennen, wurde der Pfand erlassen und wir konnten die Humpen in Ruhe leeren.

Erste Stände wurden geöffnet, die Anzahl an Radfahrern nahm minütlich zu und das Dreierpack machte sich langsam auf den Weg den Pfeilen nach Hamm zu folgen. Aus Soest raus über Hauptstraßen wurd es bald auch schon erm…ländlich. Erste Ortschaften, die mein Augenmerk auf sich zogen waren Hattrop und Hattropholsen. In letzterem sollte es erstklassige Steaks geben, nur war die einstimmige Meinung dass morgens um kurz vor 10 Uhr die Zeit für ein Steak noch nicht wirklich gekommen ist. Vermutlich stand das Rind noch nichtsahnend auf der Wiese und biss ins Gras…kann man jetzt sehen wie man will.

Das Steak aus den Gedanken gestrichen ging es über eine Ansammlung von “Nichts” (quasi kilometerweit Felder, lediglich hier und da von einem einsamen Hof unterbrochen). Von hinten bügelte die E-Bike Mafia gnadenlos an uns vorbei, was bei nem Schnitt von geschlichenen 12km/h aber keine sonderlich sportliche Leistung ist. Sorgen machte mir lediglich die Nacktschnecke, die kurz vor Borgeln von hinten die Lichthupe gab und dann zum Überholen ansetzte. Aber egal, ist ja ne gemütliche Tour und der Speed war nachwievor irgendwo zwischen “Standbild” und “Wieso fallen die bei dem Gekrieche ned vom Rad?”.

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2 Comments

  1. Eijo, ein wenig mehr Speed wird gern genommen. Das Tempo auf der Rückfahrt von Hamm nach Soest war ne ganz angenehme Sache. Tourenmäßig müsste man mal schauen, aktuell bastel ich jetzt erstmal an Enschede und Dänemark. Die beiden Sachen stehen jetzt im August an.

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