Ruhetag

In der Ruhe liegt…ach kacke

HabschnedSamstag…eigentlich war heute viel Ruhe und Beine hochlegen angesagt. Es zwickt ja momentan im linken Knie und ich wollte die Beine weitestgehend schonen. An längere Fahrten mit dem Rad hab ich heute nicht gedacht, maximal ein 50er stand auf dem angedachten Programm. Geworden sind es dann insgesamt 68,8 Kilometer, also ein wenig mehr als ich dem Knie antun wollte.

Die ersten Kilometer wurden, wie am Wochenende rituell üblich, zum Bäcker und Supermarkt erkurbelt. Insgesamt fielen da schon mal gute 4 Kilometer an. Nach zwei Brötchen, diversen Tassen C8H10N4O2 und der Fütterung meines Hundes, der das Leberwurstbrötchen ansah als wäre er kurz vorm Verhungern, ging es dann so gegen kurz nach 9 los in Richtung Unna zu Deichmann um mir neue Behausungen für die Füße zu holen. Dem Strolch hinter der Kasse dabei noch mehrfach versichert, dass ich weder welche von seinen angepriesenen Einlegesohlen noch eine Dose von diesem merkwürdigen Spray brauche. Ich weiß, die müssen das dem Kunden unterjubeln aber mit der Zeit ist das eher nervig.

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Von Unna aus ging es dann mit einem kleinen Schwenk wieder Richtung Heimat und der Kilometerstand zeigte um diese Uhrzeit bereits eine Gesamtzahl von rund 21 Kilometern. Da wären es noch 29 bis zu den angestrebten maximal 50 Kilometern heute gewesen. Das Wetter war wie vorhergesagt großartig. Trocken, Sonnenschein und blauer Himmel bis zum Horizont. Zuhause dann noch ein paar Kleinigkeiten erledigt, und gegen Mittag sollte es dann auf die letzten 29 Kilometer gehen. Geplant war irgendwas flaches, keine Kraxeleien über irgendwelche Hügel…das Knie sollte ja geschont werden.

Also kurz überlegt und bei dem Wetter bot sich eine entspannende Runde am Datteln-Hamm-Kanal entlang in Richtung Marina Rünthe. Die Anfahrt hätte eigentlich über Lanstrop erfolgen können, aber ich wollte nicht schon wieder am “Lanstroper Ei” vorbei und so wurde ein kleiner Bogen in Richtung meines alten Spielplatzes gefahren, dem Gelände der ehemaligen Napier Barracks in Dortmund auf dem ich vor 25 Jahren viel Zeit verbracht habe. Meine Fresse, was denke ich gern an die Zeit zurück als die britische Rheinarmee noch hier stationiert war. Was haben wir Spaß miteinander gehabt hehehe. Aus sentimentalen Gründen hier ein Blick auf die Schießbahn (300 yards, aber nicht zu vergleichen mit dem Originalzustand).

Ein gutes Stück hinter der Schießbahn brachte mich dann die gute alte Holzbrücke auf den Körnebachweg dem Richtung Kurl gefolgt wurde. Über Kurl zeigte das Vorderrad dann stramm in Richtung Lünen, allerdings quer über die Dörfer und weit weg von Hauptverkehrsstraßen. Am Seepark Lünen war genau das los, was ich bei dem Wetter erwartet habe. Menschenmengen, Pulks von Radlern, tieffliegende Frisbees bei der Passage des Disc Golf Kurses in Lünen (echt übel wenn einem da auf einmal so eine Scheibe durchs Sichtfeld huscht hehe) und die Stockschwinger im Stechschritt waren ebenfalls in großer Zahl in der Region unterwegs.

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