Routen stehen….

HabschnedWeniger als ein Monat bevor es auf die dreitägige Tour in die Niederlande geht. Grobe Ziele waren ja bereits gesetzt, von der bequemen Couch soll es erst nach Winterswijk und dann nach Enschede gehen. Jetzt hatte ich die letzten Tage endlich mal Zeit um die Routen schon mal grob zusammen zu stricken, hat soweit auch ganz gut geklappt. Zumindest sagt das Programm mir, dass ich da hinkomme wo ich hin will und auch wieder zurück auf die Couch. Inwieweit das Programm da Recht hat…werde ich dann in ca. 3 Wochen sehen.

Etappe 1

Am Karfreitag geht es quasi mitten in der Nacht (also 7 Uhr morgens) in den Sattel und dann wird ordentlich geknüppelt. Über Lünen geht es am Kanal entlang bis Waltrop, da wechselt lediglich der Name des Kanals, der Rest bleibt….ruckelige Schotterpiste und Spurrillen bei denen selbst das gutmütigste Gesäß nach mehreren Kilometern wirkt wie ein Pavian hinten rum nach nem Chili. In Haltern am See wird dann Schotter gegen qualitativ ähnlich beschissenem Asphalt getauscht. Durch die Hohe Mark geht es nach Bahnhof Reken (ist das echt ein Ortsname?), Reken, Ramsdorf und Südlohn. Kurz nach Südlohn wird dann auch die Grenze überschritten und Winterswijk Ratum entgegen geröchelt um mich im B&B mal kurz auszuruhen.

Streckenlänge der ersten Etappe sind 94,4 Kilometer. Mit ein paar Schlenkern kommen die 100km eh zusammen, und ich will ja noch mit dem Rad ein wenig in der City rumknüppeln. Ich schätze mal so Ankunft gegen 13 Uhr, 6 Stunden Fahrzeit scheinen mir recht realistisch für die 94 Kilometer.

Etappe 2

Der zweite Tag ist eigentlich mehr ein “Verschnauftag”, und dementsprechend ist die Route von Winterswijk nach Enschede auch mit gut 77km entsprechend kurz gehalten. Überwiegend kleinere Ortschaften werden dabei rechts und links an mir vorbei krauchen, darunter klangvolle Namen wie Meddo, Ellewick, Oldenkott, Brammelo und Eppenzolder. Noch nie gehört? Ich auch nicht hehe. Bei Delden geht es dann ein Stück den Twente-Kanal nach Enschede rein, erstmal ins Zentrum und schauen was da so los ist. Das B&B in Enschede liegt südwestlich außerhalb der City bei Boekelo. Mitten im Grünen wird dann die Nacht verbracht

Etappe 3

Die Heimfahrt wird direkt vom B&B gestartet. Über Feldwege nach Alstätte, durch Wessum und einen Bogen um Ahaus geschlagen lasse ich Legden und Holtwick hinter mir, touchiere Coesfeld nur extremst peripher und lande irgendwann in Buldern. Da wären noch Hiddingsel und Berenbrock. Bei letzterem treffe ich dann auf den Dortmund-Ems-Kanal dem ich mal bis Lüdinghausen hinterher knüppel. Nordkirchen, Südkirchen und Cappenberg noch eben mitnehmen und dann ist auch schon der Datteln-Hamm-Kanal in Sicht…und die Couch in greifbarer Nähe hehehe.

Nach guten 124km (wahrscheinlich durch Bummelei und Umwege wieder deutlich mehr) sollte der Pavianhintern (also ich) dann wieder auf der Couch hocken und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Alles in allem sind es in den 3 Tagen laut GPS dann doch 296 Kilometer die ins Land getreten werden wollen. Aber mit der kürzeren Etappe am Samstag von Winterswijk nach Enschede so als “Erholung”….sollte das wohl locker gehen :)

 

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