Radtour Seseke

Von Asseln zum Seepark Lünen und ein Stück Seseke-Weg

Exzellentes Wetter heute, die Sonne scheint und wir haben 27 Grad. Das war heute vormittag ein guter Grund das frisch geputzte Fahrrad auf eine längere Tour zum Seseke Weg zu nehmen, um mal zu sehen wie sich die ganzen, frickeligen Schmierarbeiten an Kette, Ritzeln, und dem gesamten Schaltwerk denn auf die Fahreigenschaften ausgewirkt haben. Reifendruck am MTB auch noch angepasst, viel Straße und Asphalt stand auf dem Programm, wenig Schotterstrecke, also den Druck auf beiden Rädern schön auf 3,2 bar gepumpt und dann ging es los.

Die erste Etappe führte mich durch die Felder Asselns in Richtung Dortmund Kurl, die Hauptstraßen wurden weitestgehend gemieden. Am Abzweig Richtung Grevel ging es dann geradeaus weiter in Richtung Lanstrop, ab in den Wald quasi. Und da musste ich wieder mal feststellen, das bei schönem Wetter die Menschen wohl scharenweise aufbrechen, ihre Räder aus den Kellern holen und sich in Gruppen durch die Natur kämpfen. Einige schnaufend, andere kurz vorm Kollaps, und wieder andere trainierten mit ihren Nordic Walking Stöcken wohl für den Herbst, sah zumindest so aus als würden sie Blätter aufspießen wollen.

Anyway, der erste Stop führte mich wie immer ans Lanstroper Ei. War schon hundert mal da, aber irgendwie kann ich da nicht dran vorbei fahren wenn ich eine Tour in Richtung Lünen starte. Der liegt halt so schön auf dem Weg, ist quasi wie ein Magnet. Auch am Lanstroper Ei waren reichlich Leute unterwegs, wollten wohl alle das schicke Panorama was man dort hat genießen. Bei klarem Wetter wie heute ist die Aussicht phantastisch. Sollten die Tage nochmal so fantastische Bedingungen sein dann werde ich wohl mal mit dem Stativ zum Lanstroper Ei radeln, und ein volles Panorama aufnehmen. Das erinnert mich daran, das ich noch einen Panoramakopf kaufen wollte. Für den Moment muss diese Aufnahme reichen, da lässt sich ungefähr erahnen wie weit man bei klarem Wetter schauen kann.

Der nächste Halt war der Seepark in Lünen Horstmar, wo erstaunlich wenig los war. Man sah zwar den einen oder anderen Sonnenanbeter auf den Weg zu den Wiesen und zum “Sandstrand”, aber ich hatte bei dem grandiosen Wetter mit deutlich mehr Leuten gerechnet. Gut, es war noch relativ früh am Tag und ich denke heute nachmittag ist der Seepark Lünen deutlich voller, aber ein bisserl wenig Menschen waren es schon.

Vom Seepark Lünen waren es dann auch nur ein paar Meter bis zum Seseke Weg. Vor Schloß Schwansbell einen scharfen Schlenker nach rechts und am Kanal entlang bis ich auf den Seseke Weg kam. Der Seseke Weg ist insgesamt 25 Kilometer lang und führt von Bönen bis nach Lünen…oder auch andersrum. Die einen sagen so, die anderen so. Wie dem auch sei, ich habe heute aus zeitlichen Gründen nicht den kompletten Seseke Weg radeln können, steht aber jetzt nach den Eindrücken die ich gewinnen konnte, definitv auf dem Programm. Ist vielleicht was für nach meinen Urlaub.


Man radelt streckenweise quasi auf einem Deich, hat freien Blick auf die Seseke und könnte, wenn man nur wollte, auch mal kurz die Füße oder den Kopf ins Wasser stecken. Das Wasser ist schön klar, einige Leute standen auch samt ihren Hunden bis zu den Knien drin. Bedauerlicherweise hat der Silberreiher, der ebenfalls im Wasser stand, nicht gewartet bis ich meine Kamera ausgepackt habe und das 70-200mm/2.8 bereit hatte. Der Genosse Vogel entschied sich kurzerhand abzuheben und mir das Bild von ihm nicht zu gönnen. Schade, aber das nächste mal bin ich schneller hoffe ich, oder der Reiher hat keine Lust davon zu flattern.

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