30 Kilometer yay

Ich wollte die Runde ja eigentlich gestern schon machen, hat sich aber durch einen kurzfristigen Besuch leider auf heute verschoben. Dämlicherweise passte das Wetter heute vormittag nicht zu der Wettervorhersage die ich für Sonntag im Hinterkopf hatte. Das letzte Mal, das ich nach dem Wetter für Sonntag auf wetter.com geschaut habe, sollte Sonntag die Sonne noch bei moderaten 24 Grad scheinen. Dem war leider nicht so, heute morgen die Augen und Ohren aufgemacht und einen kleinen Platzregen vernommen. Selbst der Hund wollte nicht so recht raus. Wir standen vor der Tür, er guckte nach oben, ich guckte nach oben, er guckte mich vorwurfsvoll an und ich guckte schuldig zurück.

Irgendwann hörte es dann auch auf zu regnen, dann war es an der Zeit den inneren Schweinehund zu überwinden und sich fertig für eine kleine Radtour zu machen. Also das komplette Equipment angezogen, das Rad aus der Ecke geholt und mit grobem Ziel losgefahren. Ziel heute war eine Distanz von 30 Kilometern, das Wetter war dafür passend. Nicht zu warm, nicht zu kalt und nicht ganz so windig. Die Pedale in Richtung Lünen ausgerichtet und den Seepark in Lünen Horstmar auserkoren als Ziel. Die Reise ging dann durch Kurl und Lanstrop nach Horstmar, von dort durch den Seepark in Richtung Kanal und dann am Kanal entlang.

Am Wendepunkt zeigte sich dann wie klein die Welt doch sein kann. Ich hab mir nach der Hälfte der Strecke ein Schluck Wasser und eine Zigarette gegönnt, da hupte es gegenüber und vorbei fuhr ein roter BMW Kombi mit einem Arbeitskollegen am Steuer. Ich hatte gerade aufgeraucht und wollte wieder Richtung Heimat starten, da kam der Kollege die Brücke wieder runter und parkte neben mir. Nach einem kleinen Pläuschchen ging es dann für uns beide weiter, für mich wieder Richtung Asseln und für ihn weiter Richtung Ternscher See.

Der Rückweg war entspannender als der Hinweg, die Steigungen waren nicht ganz so zahlreich und es gab zwei laaaaange Geraden, auf denen ich das Rad schön rollen lassen konnte. In Lanstrop gab es dann noch einen kurzen Umweg über das Lanstroper Ei (der Wasserturm) und dann ging es durch Kurl mit einem Schlenker in Richtung Brackel / Hohenbuschei wieder zurück in Richtung Asseln. Den Schlenker hätte ich mir so im Nachhinein auch schenken können, der führte mich über matschige Feldwege und das bis dahin fast saubere Rad sah wieder aus wie Sau. Der Fahrer übrigens auch. Schlammspritzer überall hehe.

Die 30 Kilometer Marke wurde dann in Asseln geknackt, und ich musste verwundert feststellen das konditionell mehr drin gewesen wäre. Dann sind demnächst wohl die 50 Kilometer fällig, nur werd ich mir dafür wohl ein Kissen unter den Arsch schnallen, oder einen anderen Sattel organisieren :)

 

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