"Urlaub" aufm Rad

Zwei Wochen Urlaub auf dem Rad

Mit dem Rad durch Dänemark
Mit dem Rad durch Dänemark

In Theorie hätte ich jetzt zwei Wochen Urlaub, um mich von den letzten Wochen auf Arbeit zu erholen. Soweit die Theorie, jetzt die Praxis. Anstatt schön zwei Wochen die Beine hoch zu legen werde ich mich jeden Tag mindestens 50 Kilometer auf das Rad setzen und durch die Gegend kacheln um die allgemeine Form und Fitness noch ein wenig zu pushen. Das Minimum sind wie gesagt 50 Kilometer, mehr geht immer (und ist im Hinterkopf auch geplant).

Ich hoffe das Wetter spielt in den zwei Wochen ein wenig mit und verschont mich von Regen und üblen Winden, wobei mich letztere aber wohl im Mai in Dänemark erwarten werden. So zumindest die Auskunft der Dame des Hauses.  Aber vom Regen verschont zu werden wäre schon nicht schlecht, 50 Kilometer oder mehr machen nass nicht wirklich viel Spaß, auch mit Regenkleidung nicht. Da fällt mit der Trip an den Ternscher See wieder ein, wo es mich 3 Stunden lang ohne Pause zugeregnet hat. Schön ist irgendwie anders hehe. Also Daumen drücken das die Sonne scheint oder es zumindest trocken bleibt. An die Temperaturen möchte ich gar nicht denken, heute nacht zum Beispiel droht der erste Frost.

Aktuell überlege ich noch welche Strecken ich für die 2 Wochen in Angriff nehmen soll. Der erste Gedanke ist meine “50 Kilometer Referenzrunde” (gut, es sind eigentlich rund 52 Kilometer aber ein bisschen Schwund ist immer hehe), die mich von daheim nach Unna führt, dann den Seseke-Weg entlang und am Seepark Lünen wieder in Richtung Heimat führt. Die ist vom Gelände her den zu erwartenden Steigungen und landschaftlichen Bedingungen recht nahe an den einzelnen Etappen in Dänemark, eigentlich ideal aber wenn ich die im schlimmsten Fall zweimal am Tag kachele dann wird die am 3. Tag wohl recht fad und sehr laaaaang werden. Um dem vorzubeugen werde ich wohl Alternativrouten bzw. -ziele ansteuern die im Rahmen der Minimaldistanz liegen.

Genau jene Alternativrouten /-ziele suche ich gerade, bin dabei auf diverse Seen gestoßen die sich lohnen würden und auch Denkmäler oder anderes “Kulturgut” stehen auf der Liste möglicher Ziele. Was genau wo und wie werde ich hoffentlich im Laufe des heutigen Abends noch ausarbeiten, zumindest für die ersten paar Tage. Dann geht es nach und nach weiter mit den nächsten Zielen. Einzig und allein die Temperaturen schrecken mich im Moment ein wenig, aber das schrieb ich oben ja bereits. Wenn ihr lohnende Ziele in der näheren Umgebung von Dortmund kennt, dann immer her damit.

Der morgige Vormittag steht im Zeichen des Einkaufes einer neuen Radlerhose für unten drunter. Thermo und gut gepolstert soll sie sein, sonst fallen mir im Laufe der nächsten Tage wahrscheinlich die Arschbacken vom Sattel. Morgen vormittag geht es also erstmal nach Hörde zu Lucky-Bike, und dann mal sehen was die so empfehlen für längere Touren. Wäre doch gelacht wenn man die Arschbacken nach 50-60 Kilometern nicht zum Schweigen bringen könnte (auch wenn die Buchse vermutlich wieder ein Vermögen kosten wird…).

Das soll für jetzt genügen, jetzt geht es erstmal wieder ab an die Auswahl möglicher Zielorte für die nächsten 14 Tage.

 

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