Oha, Durchzug…

HabschnedOha, was heute morgen noch ein lauer Wind aus West bis Südwest war, mutierte im Laufe des Tages zu des Radfahrers bestem Freund: Solide Windböen mit 50km/h und mehr direkt von vorn. Was will man mehr? Die Flucht vom Arbeitsplatz heute gegen 17 Uhr war….feucht, aber keineswegs fröhlich. Windböen der niederträchtigsten Art warteten nur darauf, dass ich auf den Passagen des Heimweges auftauche, die nicht wirklich windgeschützt sind.

Auf dem ohnehin schon schlammigen Pfad am Kessebürener Weg, in dessen hochwertigstem Schlamm sich jedes dahergelaufene Feld-, Wald- und Wiesenschwein mit Wonne suhlen würde, wurde dank kräftigem Gebläse heute hier und dort die Fahrspur gewechselt. Ob man nun wollte oder nicht. Die Strecken durch die Zivilisation (sofern man dass so nennen kann, wo ich durchknüppel) waren gesäumt von nassen Menschen, von denen einige sich tapfer in die Böen lehnten. Half aber nix, die torkelten vom Wind durchgeschüttelt übers Kopfsteinpflaster als ob sie schwer geladen aus der Kneipe kamen.

Morgen soll dann noch ein Schüppchen nachgelegt werden, heisst es. Der Wetterbericht lockt mit anschmiegsamen Wind- und Orkanböen im niedrigen dreistelligen Bereich. Ich hoffe ja die liegen daneben, ansonsten gibt das bei dem drohenden Wind aus S/SSW eine heikle Geschichte bei der Heimfahrt. Morgens auf dem Hinweg weht der Wind mit nur 40-50km/h, also quasi nur ne leichte Brise hehe. Ab Mittag soll der Windkanal dann aufdrehen und mal richtig Gas machen. Bin ja fürchterlich gespannt, eine Fahrt durch Orkanböen hatte ich auch noch nicht hehehe.

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