Nordkirchen #2

HabschnedSchloss Nordkirchen stand heute auf dem Tagesprogramm, eine barocke Schlossanlage im Süden des Münsterlandes, Kreis Coesfeld um genau zu sein. Distanz von mir bis zur Schlossanlage waren runde 28 Kilometer, also eigentlich ein Spaziergang…so sollte man meinen. Nun, erstens kommt es anders und zweitens….leck mich am Arsch war der Wind wieder schön. Ich fasse mal kurz mit ein paar  Worten undBildern zusammen, wie die Anfahrt und der Schlossbesuch verlaufen ist. Eins vorweg vielleicht: Die Schlossanlage ist riesig, und ich muss da unbedingt nochmal hin Fotos machen. Dann allerdings ohne Rad im Gepäck damit ich mich frei auf dem Gelände bewegen kann ohne ständig ein Auge auf dem Rad haben zu müssen. Erm…nun aber von vorn

Die Hinfahrt – Eine windige Sache

Los ging es heute morgen so gegen 10:30. Den üblichen Check am Rad, Luft kontrolliert, Elektronik umgeschnallt und verkabelt, Kaffe in den Rachen gekippt und los ging es nach Nordkirchen. Die Route nach Nordkirchen ist ähnlich simpel wie der Ausflug nach Münster, hier und da mal abbiegen aber überwiegend geradeaus auf einer Straße. Der erste Zwischenstopp für ein schnelles Bild war in Lanstrop. Musste einfach anhalten, da ich schon ewig nicht mehr an dem Ei vorbeigekommen bin. Also Rad an den Busch, Stativ in den Boden gerammt und Kamera druff.

Lanstroper Ei

Von Lanstrop ging es ohne viel Geschnörkel weiter in Richtung Lünen. Was mir extrem sauer aufgestoßen ist auf dem Weg in Richtung Horstmar war die Anzahl der Scherben, denen man so im gemütlichen Rollen ausweichen muss um nicht das Risiko eines Plattfußes zu riskieren. Ich frage mich manchmal echt was das für Deppen sind, die auf Rad- und Gehwegen ihre Flaschen zerdeppern. Anyway, in Richtung Lünen war nicht viel spektakuläres zu sehen. Kurzer Stop an der Brücke über den Kanal in Höhe Preußenhafen gab es dann.

Lünen Preußenhafen
Nach dem Preußenhafen wurde sich dann elegant durch Lünen geschlängelt und eine rote Ampel überquert die offensichtlich defekt war. Ich wartete an der Ampel ganze 3 Grünphasen für die Rechtsabbieger ab, aber die Fußgängerampel wollte partout nicht grün werden. Also habsch dann gezwungenermaßen die Lücke gesucht, gefunden und genutzt und bin in Windeseile über die rote Ampel gedroschen. Weitere Aufreger gab es auf dem Weg erstmal nicht, zumindest nicht bis kurz vor Selm.

Cappenberg
Das Schild oben habe ich herbeigesehnt, ganz ehrlich. Bin auf der Fahrt Richtung Cappenberg der L810 gefolgt, die sich sehr zu meiner Freude plötzlich in einigen wenigen Kurven bergauf begab. Serpentinen bergauf hatte ich erst kürzlich, heute gab es dann zu meiner Entzückung noch welche oben druff. Also runtergeschalten und im Stechschritt die Pedale bedient bis ich schließlich oben angekommen bin. Hinterm Schild links ging es weiter, ich erreichte dann die Passage, die Radler egal welchen Alters, immer begeistert.

Offenes Feld mit Gegenwind. Meilenweit offenes Feld, rechts wie auch links. Und Wind…viel Wind, mal von der Seite, mal von schräg vorn und mal direkt mitten ins Gesicht. Dazu kamen dann Wege in mittelprächtigem Zustand, auch hier gab es wieder die gerne genutzten Scherbenfallen für nichtsahnende Radler und erm…noch mehr Wind hehe.

Nordkirchen-1017Die ersten Schilder für Schloss Neukirchen tauchten zaghaft am Horizont auf, eine willkommene Gelegenheit für eine Motivationspause mit nem langen Schluck aus der Flasche und der obligatorischen Zigarette. Bei dem Wind auf dem Rad während der Fahrt rauchen…die Zigarette hätte ich angemacht und ihr direkt beim Verglühen zugucken können. Von dem Schild aus war das Schloss dann aber auch relativ zügig erreicht, es gab noch die eine oder andere Kuppe zu erklimmen aber ansonsten war der Weg zum Schloss dann recht stressfrei schnell erledigt.

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