Nicht verzagen bei Schlauchversagen

HabschnedSchwein muss man haben hehe. Auf den Zug wartend hier eine kleine Anekdote aus dem gerade endenden Urlaub in Dänemark (Deutschland respektive, da es ja nun von Büsum gen Heimat geht) und warum es manchmal sinnvoll ist im Urlaub der Verschwendungssucht nachzugeben.

Letzten Donnerstag stand eine kurze Radtour nach Vestbirk an, um die wiederentdeckte Brücke in Augenschein zu nehmen. Vor dem Ausritt stand noch ein Besuch im lokalen Radladen an, mich trieb die Kaufeslust zum Erwerb einer CO2-Pumpe von SKS (Airchamp Pro) die der Pedalexperte für 119DKK im Angebot hatte (umgerechnet ~16€). Also hin zum nordischen Schrauber und die Pumpe aus dem Laden entfernt. Wieder zum Zweitwohnsitz, das Rad und Equipment gegriffen und die eben erworbende Pumpe achtlos in den Rucksack gedroschen.

Die Fahrt zur Brücke war, von der Geschwindigkeit mal abgesehen, recht ordentlich. Schöne alte Bahntrasse ab Lund bis zur Brücke. Muss aber ne schmale Bahn gewesen sein, die Trasse war recht knapp bemessen und die Panik stand dem Gegenverkehr im Auge wenn wir aneinander vorbei schliffen…Lenker an Lenker hehe. Brücke besichtigt und für sehenswert befunden, für den Rückweg war ein Stop an einem ca. 4km entfernten Würstchenwagen angesagt. Also den Gaul gewendet und nach 3 Kilometern……pfffffffffft….war die Luft raus hinten. 

Nicht verzagen bei Schlauchversagen stand also im Programm. Mühelos alles auseinandergeklöppelt und den akkupunktierten Schlauch auf Undichtigkeiten untersucht und geflickt als ob es kein Morgen gäbe. Den ganzen Mumpitz wieder zusammengeworfen und….die just erworbende CO2-Pumpe entjungfert. Patrone rein, aufs Sclaverand-Ventil gewemst und Feuer frei…was soll ich sagen? Erhabenes Gefühl wenn das CO2 den Reifen nur so in die Breite und Höhe schnellen lässt..ganz anders als wenn einem mit der Minipumpe gleich der Bizeps kollabiert hehe.

Die Kehrseite der Medaille…die 27.5×2.25 fressen wohl so ca 1.5 CO2-Patronen a 16g. Mit lediglich einer Patrone gab’s schlappe 2.1 bar (gut, ein wenig zischte in die freie Natur und ein bisschen Luft war eh schon drin vom anpumpen zur Montage). Musste ich also den Rest doch noch mit der Handpumpe erledigen…aber immerhin runde 2 bar weniger zu pumpen. Ich fass also mal kurz zusammen….

CO2-Pumpe und Folgekosten

Die 16€ für die CO2-Pumpe waren wohl investierte Kronen in diesem Falle. Der erste Test meines neuen Ausrüstungsgegenstandes im Rucksack war durchaus positiv. Auch wenn ich in Betracht ziehe, dass ich mindestens zwei Patronen im Sack haben muss um den Reifen vom Druck dahin zu bekommen wo ich ihn haben will. Folgekosten….ja…die gibt’s auch. Und ich rede nicht von den Patronen, die Kosten dafür sind überschaubar. Was jetzt noch kommt ist ein digitaler Prüfer für den Reifendruck. Die CO2-Pumpe hat kein Manometer (warum auch, wäre zu schön gewesen hehehe) und ich hab keine Lust die fehlende Luft bis zu meinem gewünschten Druck per Hand zu kurbeln. Also morgen noch nen Druckmesser bestellen und dann ist erstmal gut…vielleicht noch nen 10er Satz CO2-Patronen…

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