Neue Hausrunde? Naah

HabschnedDer erste Versuch eine neue Hausrunde zu finden, bzw. die existierende auf 70-80km zu verlängern war…erm…naja. Auf dem Sesekeweg wurden ein paar Schlängeleien eingeflochten, die für zwei Kilometer mehr sorgten und die Verlängerung am Kanal entlang bis Dortmund-Brechten…uiuiui, das war nix. Ich wurde in meiner Religion die nördlichen Teile Dortmunds zu meiden wieder voll bestätigt.

Der sehr erfreuliche Teil am heutigen Tage, und da bin ich sehr dankbar für, war das Wetter. Bombastische 16 Grad zeigte der Trainingscomputer, und es kamen reichlich Hindernisse hinterm Ofenrohr hervor gekrochen die sogleich den Weg bevölkerten. Das Wetter hielt sich vor allem, und auch die angekündigten Windböen und der tosende Wind aus S/SW konnte ich nicht finden (gut, ich hab nicht ausgiebgig gesucht, aber wer sucht schon freiwillig die Fahrt in den Gegenwind?). Wohlan, ich begab mich also auf die Reise in Richtung der üblichen Verdächtigen, bewunderte Kunst am Zaun (ich wundere mich immer noch, dass die da so hängen bleiben. Keine Vandalen in Bönen?), wartete an geschlossenen Schranken auf zwei Güterzüge von gefühlten 4 Kilometern Länge und dampfte munter Rauchwolken in den teils blauen Himmel.

Unterwegs wurden immer wieder einzelne Radler, gelegentlich auch Kohorten dieser Spezies auf ihren E-Bikes gesichtet und entweder links liegen gelassen oder oder überholt. Ein älterer Herr mit seinem durch Elektrizität befeuerten Hobel war ne ganz schön harte Nuss. Der wehrte sich bis zum bitteren Ende seiner Akkulaufzeit, die ihm so gut drei Kilometer vorm Seepark in Horstmar ausgegangen sein muss. Da wurde aus dem rasenden Rentner dann leicht verdauliche Kost…man könnte meinen einen Jubelschrei gehört zu haben als ich vorbei zog.

Da ich die Runde ja etwas verlängern wollte, habe ich mir die erste Option in Richtung Waltrop heute mal vorgenommen. Schön am Datteln-Hamm-Kanal entlang geknüppelt und bei Wethmarheide vom Kanal auf den Asphalt. Zurück ging es dann durch Brechten, Eving, Kirchderne, Scharnhorst und Kurl. Was soll ich sagen? Wethmarheide ist kein Spaß, auf dem Weg dadurch hab ich eigentlich nur Scherben gesehen. Die auf der Karte eigentlich gut aussehende Wahl an Wegen durch Felder und derlei Zeug hat sich vor Ort als Katastrophe vorm Herrn gezeigt. Der Zustand mancher Feldwege…Dresden 45 nach der Bombardierung oder Beirut im Sommer 83, sucht’s euch aus. Holperstrecken mit Höhenunterschieden die jeden Bordstein wie eine sanfte Rampe wirken lassen, jede Menge fehlender Quadratmeter festen Bodens…alles in allem hat es mein Arsch mir gedankt.

Wird also nix mit der gemütlichen Verlängerung der Hausrunde gen Westen. Klar, ich könnte am Kanal bis Waltrop ballern, aber das ist keine Lösung und landschaftlich schön ist anders. Wasser hin und her, geht nicht. Also schau ich mir jetzt nächstes Wochenende die zweite Option an. Es geht den Seseke-Weg von Lünen aus nach Lenningsen und von dort weiter hoch in Richtung Wicked(Ruhr). Mal sehen wie sich das so anlässt. Trotz all der Wackelei, Schaukelei und Ruckelei über Straßen die den Namen eigentlich nicht verdienen, will ich mal nicht klagen. Die 70 Kilometer wurden in 3 Stunden und 20 Minuten runtergespult, entspanntes Fahren also.

In diesem Sinne….fertig machen zum Eis fasssen morgen. Es gibt Roche, Milchreis-Zimt und Creme Bulee Himbeere hehehehe.

 

 

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