Knacks…autsch

Der Lenker knackt…

HabschnedHmpf, nerviges Problem gehabt die letzten zwei Tage. Der Lenker an meinem Mountainbike knackte leise vor sich hin wenn ich die Enden des Lenkers belastet habe. Egal ob rechtes oder linkes Ende, der Lenker knackte. Rein subjektiv kam das Knacken von der Verbindung zwischen Lenker und Vorbau, also hab ich mich heute morgen mal dran gesetzt um dem knackenden Lenker den Kampf anzusagen. Das Rad also in den Montageständer gespannt, den Werkzeugkoffer auf den Tisch gewuchtet und mit guter Laune und guter Musik frisch ans Werk.

Als erstes die Klemmung zwischen Lenker und Vorbau demontiert, den Lenker dann schön penibel sauber gewischt und die beiden Hälften der Klemmung ebenfalls. Damit war jeglicher Dreck, der unter Umständen ein Knacken verursachen könnte, aus dem Rennen. Probehalber wieder zusammengebaut, auf’s Rad geschwungen und…erm….knack knack knack.  Ok, mit dem bloßen Entfernen des Drecks zwischen der Verbindung Vorbau/Lenker war die Sache nicht ausgestanden. Also Rad wieder in den Ständer, Lenker wieder runter und den Vorbau gleich mit dazu. Vorbau komplett gereinigt, und sämtliche Schrauben (4x für Lenker/Vorbau, 2x Vorbau/Gabelschaft und die Ahead-Schraube) gereinigt und mit ein wenig Fett wieder montiert.

Alles wieder zusammengewürfelt, Steuersatz eingestellt und dann wieder auf’s Rad eine kleine Proberunde drehen. Kaum im Sattel hörte ich…nichts ausser James Hetfield der mir ins Ohr sang. Kein Knacken, egal was ich mit dem Lenker angestellt habe. Das Biest war mucksmäuschenstill. Also hat die Kombi aus Schrauben fetten das Knacken wohl erfolgreich behoben. Vor lauter Freude über das fehlende Geräusch wurd gleich noch die Sattelstange nachgefettet, und dann ging es auch los zur finalen “Probefahrt”.  Geplant war die Seseke-Runde, schön holprig stellenweise und man rüttelt hier und dort auch mal am Lenker. Also ab auf die 50 Kilometer und 2 Stunden und 17  Minuten später wieder zuhause angekommen.

Unterwegs gab es, ausser meinem ersten Sturz mit dem Rad nichts besonderes diesmal hehe. Blöderweise habe ich kurz nach Kamen, als es wieder auf den Seseke-Weg ging, den Abstand zwischen meinem rechten Barend und dem Bauzaun falsch eingeschätzt und war ein wenig abgelenkt ob des Studiums diverser Wegweiser. Und platsch….ging es nach links aus dem Sattel während sich das Rad in den Bauzaun wickelte. Kein schlimmer Sturz, da die Geschwindigkeit recht gering war (so um die 8 oder 10 km/h da ich wegen der 90 Grad Kurve eh runtergebremst hatte, und auch der Fall war drollig. Abgerollt, aufgestanden, das Barend des Ergon-Griffes betrachtet das sich vom Lenker gelöst hatte. Erste Befürchtung war das der rechte Griff wohl hin ist, war er aber nicht hehe. Das Barend ließ sich problemlos wieder montieren und die restlichen 20 Kilometer gab es keine Probleme mit dem Griff.

Das Rad selbst hat nüscht abbekommen, also alles gut gegangen und die Heimfahrt wurde erfolgreich absolviert. Lediglich die Rippen links schmerzen ein wenig bedingt durch den Aufprall. Aber das wird gesalbt und gut ist. Die guten Nachrichten des heutigen Tages sind:

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  • Knacken am Lenker beseitigt
  • Ergon Griffe sind stabiler als sie aussehen
  • Das Abrollen geht geschmeidig wie eh und je

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Zumindest ein nervendes Geräusch ist jetzt beseitigt, aber da sind ja noch andere die mir momentan fürchterlich auf den Zeiger gehen. Die Nervensäge par excellence ist jetzt, da der Lenker nicht mehr knackt, das Abus Bordo 6000. Das Schloss, so sicher es auch sein mag, rüttelt in seiner Hülle dermaßen rum das man meint Lars Ulrich läuft Amok an der Snare. Bei viel Schotter oder unebener Strecke (Kopfsteinpflaster darf ich gar ned dran denken) hat man das Gefühl man ist live bei der Schaffung eines völlig wirren Drum-Tracks dabei. Muss mal sehen wie ich dem Schloss beibringen kann, das es sich in der Hülle überwiegend ruhig verhalten soll. Ideen sind da, müsst ich nur mal umsetzen und testen. Alternativ käme ein neues Schloss in Betracht, ich liebäugele ja schon länger mit dem Bordo Granit X Plus 6500.

So, genug zum Tagesausflug. Ab morgen geht es dann los mit der Vorbereitung auf die Emschertour die nächstes Wochenende gefahren wird. Muss mich die Tage jetzt nochmal mit dem Hotel Grunewald in Verbindung setzen, das Rad wird Freitag nochmal grob geputzt und geölt und dann kommt die Denksportaufgabe vorm Herrn. Mal sehen wie sich Kamera-Equipment und die Sachen für die Tour im Foto-Rucksack verteilen lassen. Jedenfalls freue ich mich schon auf die Tour, dürfte ein famoser Spaß werden. Nur bete ich, das das Wetter mal etwas sommerlicher wird und wir Samstag und Sonntag einigermaßen brauchbares Sommerwetter haben :D

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