Juli 18 – Fisch zur Halbzeit und ich brauch Meer

HabschnedVor dem morgigen Besuch des Medizinmannes gab es heute noch ne kurze Hausrunde bei gefühlten 28 Grad in der Sonne. Den Plan mal flux in die Niederlande zu radeln hab ich ob der exzessiven Temperatur dann doch heute morgen ad acta gelegt. Im Nachhinein die richtige Entscheidung.

Rein von den Zahlen her läuft’s im Juli fantastisch. Einen Großteil ist dem 200er Ritt nach Winterswijk und zurück geschuldet aber auch die Garmin Challenges lassen mich momentan reichlich Kilometer extra fahren. In Summe ist heute, am 15. Juli, bereits die Vorgabe für den gesamten Monat gefallen. Aktueller Kilometerstand nach der Hälfte des Monats sind 854,27 Kilometer auf der Anzeige.

So weit, so gut. Den Rest des Monats fahr ich dann als Puffer für die Gesamtkilometer dieses Jahr, schadet ja nix. Die heutige Runde um die 850km rund zu machen war die “Standardrunde” an der Seseke entlang. Dem Wetter entsprechend war’s mal wieder gerammelt voll auf den Wegen und es wurde mit steigender Temperatur nicht wirklich leerer hehe.

Dementsprechend moderat war das Tempo und ich hab, anstelle blind durchzuknüppeln, mal das Rad nach rechts und links schweifen lassen und dabei interessante Strecken entdeckt die ich mal in die Hausrunde mit einpflegen werde. Vom Affenhaus mal abgesehen gab es in dem Waldstück noch mehr “Attraktionen”.

Einen etwas größeren Teich hat’s ebenfalls noch und ein in blau gekleideter Trupp sportbegeisterter Menschen machte sich gerade auf ein paar Treppen zu erklimmen. Die ganze Nummer nennt sich “Trimm Dich Wald Bönen”. Muss ich mal in Ruhe mit der Cam aufm Lenker durchzaubern, das rauf und runter für Rad und Mensch war schon interessant. Von den Mücken und anderen fliegenden Terroristen muss ich ned reden oder?

Also mal für die nächste Hausrunde einen kleinen Umweg einrechnen. Ansonsten wurd viel am Wasser pausiert, den Fischen beim Schwimmen zugeschaut und über alles mögliche sinniert. Aktuell dreht sich vieles im Kopf was den aktuellen Job angeht. Da hilft mir Aufenthalt am Wasser ungemein mich zu fokussieren. Und schön ist’s sowieso hehe

Die Fischlein wuselten ähnlich den Menschen auf dem Seseke-Weg kreuz und quer durcheinander und ich glaub nach ner geschlagenen Stunde oder so habsch die Ecke vom Fluss dann verlassen und mich auf die letzten gut 20 Kilometer gen Heimat geschwungen. Nebenbei zeigte mir der Aufenthalt am Fluss doch, dass ich mal wieder für ein oder zwei Tage ans Meer muss um die Seele baumeln zu lassen.

Der geplante Laufradwechsel für heute fällt auch ins Wasser, kann mich ned mehr aufraffen jetzt noch alles umzubauen. Dazu habsch aber in der kommenden Woche genug Zeit, Spätschicht steht auf dem Stundenplan und dementsprechend exzessiv werden wohl die morgendlichen Anfahrten zur Arbeit ausfallen (bei dem Bombenwetter was angekündigt ist). Da fällt dann abends die Extrarunde flach und ich kann in Ruhe am Laufrad basteln.

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