Januar 2017 – Statistik

HabschnedDer Januar ist um, die ersten 31 Tage hatten es stellenweise kräftig in sich. Es fing an mit gemischtem Wetter, ging über eine zweitägige Tour ins Land wo der Käse mit dem Stock durchs Dorf getrieben wird und endete in einem Temperaturdrama das selbst einen Eskimo die Augenbrauen hochziehen lässt. Die Kilometer auf dem Rad diesen Monat waren hart verdientes Brot, Spaß hat es bis auf die Tour nach Winterswijk eher selten gemacht….kommen wir zu den Details

Vorweg, die 850 Kilometer diesen Monat sind gefallen. Insgesamt wurde aber nur auf 853,72 Kilometern den Fugängern und Hundebesitzern Spiel, Spaß und Nervenkitzel gebracht. Ich hoffe die sehen mir das nach und ich verspreche feierlich in den nächsten Monaten mehr zu knüppeln und den unzähligen, völlig arglos daherschleichenden Passanten noch mehr Freude zu bereiten. Flüsterreifen wären da angebracht, die jetzigen klingen bei richtigem Gebolze ins Pedal eher wie ein Stuka aus dem zweiten Weltkrieg der sich im Sturzflug über irgendwas hermacht. Das Vorwarnpotential ist da gewaltig und rüttelt viele Fußgänger schon von weitem aus dem Wachkoma…gut, spart das klingeln aber sorgt für weniger geschockte Gesichter wenn auf einmal ein Kondensstreifen an ihnen vorbei surrt.

Die täglichen Fahrten zur Arbeit und retour waren so ab Mitte des Monats bis kurz vor Ende eher eine Zitterpartie was die Temperaturen anging. Von mehr oder weniger rutschigen Untergründen mal abgesehen, oder knüppelhart gefrorenen Wegen mit Spurrillen wo du nach links lenkst aber das Rad dank Spurrille nach rechts will. Bis man sich da einig wird hat man auch schon wieder ein paar Meter querstehend rutschend hinter sich. Spikes…ich weiss nicht ob die mir auf den beiden Teilstücken wirklich geholfen hätten. An Minusgraden war bis kurz unter -10 Grad so ziemlich alles vertreten. Gottlob war der Wind milde gestimmt, wenn der bei -10 Grad noch gepfiffen hätte wäre ich wohl unterwegs als Eisskulptur verreckt. Die letzten Tage…erm…Regen und wärmere Temperaturen. Was vor kurzem noch hart gefroren war und wo man gnadenlos drüberknüppeln konnte verwandelt sich nun in Morast der übelsten Art. Erst Sonntag habe ich das Rad von der Schlammpackung des Vortages befreit, Montag morgen auf der Arbeit sah das Rad schon wieder aus als hätte ich den Wasserschlauch in eine komplett andere Richtung gehalten und das Rad damit nicht mal gestreift (gestriffen?…ah fuck it).

Nun mal im Detail:

Nur noch gute 9400 Kilometer bis zum Jahresziel, das ist doch ein Klacks hehe. Im Februar wird es wohl noch einen Kurztrip nach Holland geben, muss ein wenig Kilometer bolzen da der Februar nun mal ein paar Tage weniger hat. Da ist es nur mit den Hausrunden am Wochenende nicht getan, also geht es kurzerhand über die Grenze zum Vleeskroketten essen. Ansonsten bin ich, unter Berücksichtigung der weltuntergangsähnlichen Wetterbedingungen im Januar doch recht zufrieden und den Januar 2016, in dem ich gerade mal 827,96km geradelt bin, hab ich geschlagen. Im Februar 2016 waren es 922,16 Kilometer. Mal sehen ob ich dieses Jahr da ebenfalls mehr radeln kann oder eben nicht.

 

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