Ist das Kunst?

Emscherkunst 2016

HabschnedHabschned goes Kunst…Emscherkunst. Und es ist nicht die Rede von einer Kajaktour durch die hier im Pott bekannte ehemalige Kloake, sondern eine Tour entlang der Emscher (well…mehr oder weniger entlang, manchmal auch weniger) mit einer verblüffenden Anzahl an Kunstwerken die man anfahren kann. Wobei das Wort Kunstwerk hier auch sehr dehnbar ist hehehe. Aber was soll’s ich fass die Tour mal in ein paar Worten zusammen und ein paar Bilder hat es natürlich hier im Beitrag oder auch in der Gallerie zur Emscherkunst

Ladies and Gentlemen…start your engines:
Der Start erfolgte um 10 Uhr am Emscherquellhof in Holzwickede. Sonst für den normalen Pöbel tabu, öffnet der Emscherquellhof während der Emscherkunst 2016 seine Pforten und man sieht als Sterblicher auch mal das “Innenleben”. Nicht das es innen spannender wäre als aussen, aber der Kaffee schmeckte anständig und ein wenig zu Futtern gibt es für die Besucher dort auch.

Penguin on a Bike - Emscherquellhof Zelte 2Das “Kunstwerk” am Emscherquellhof waren ein paar mehr oder minder hübsche Zelte, die mit dem Stinkefinger hatten es mir angetan. Schickes Design und so aussagekräftig. Wäre eigentlich ein schöner Büroersatz für mich hehe. Die Zelte kommen von Au-Weia..erm…Ai Weiwei, dem alten Regimekritiker.

Nächster Halt nach dem Emscherquellhof war der Phönixsee, der alte Tümpel. Die Ecke hätte so schön sein können, wenn da nicht diese ganzen verschi**enen Gebäude wären. Anyway, am Phönixsee gab es eine “Wolkenmaschine”. Wir hatten strahlend blauen Himmel, da taugt die Maschine wohl nix hehe. Ab und an zischte es mal, und ein Wölkchen verflog sich in die Luft. Die kugelförmige Unterkunft am See…muss man mögen.

Penguin on a Bike - PhoenixseeWas ich ziemlich schrill fand war dieser venezianische Mumpi…erm..Kiosk. Ein kleines Büdchen, mit allerlei venetianischem Zeuchs, ich wollte eigentlich Ramsch schreiben, aber hab ich ja nicht…hoppla, hab ich ja doch hehe. Vom Kühlschrankmagneten über Taschen bis zu Gondeln die sanft hin und her wippten war alles da, was man einen typischen Venedig-Touri so in die Tasche stopfen könnte :)

Der Phönixsee wurde dann auch langsam zum kleinen Punkt am Horizont und es ging in Richtung Dortmunder U. Am U war dann der ADFC’ler, den ich auch die Tage am Emscherquellhof sah, fleissig dabei die Ausschilderung der Strecke zu verdichten und verschwundene Schilder zu erneuern. Da stellt sich die Frage…wer zur Hölle klaut sowas und wofür? Die Schilder sind keine Picassos….der Mensch ist ein komisches Ding hehe. Die Kunst am U….ja wo war sie? Gesehen hab ich nur 2 orangene Container und ein paar Blumenbeete. Möglicherweise im U, wer weiss das schon…war ja ned drin :)

Und weiter ging es, der nächste Stop für ein Foto hatte was termitenmäßiges an sich. Ein gar fürchterlich merkwürdig Gebäude erhob sich zu unserer Rechten (nein, nicht die mit wenig Haaren und den hässlichen Stiefeln, das andere rechts…da wo Daumen links und so).

Penguin on a Bike - Erm...Die Beine dort waren auch das letzte was vom Besucher des Raumlabors gesehen wurde. Seitdem gilt er als vermisst heheheh. Von außen sah es aus wie ein Yeti-Häufchen nach Verstopfung, innen habsch mich ned reingetraut…sah mir zu beklemmend aus. Was ich faszinierend fand:

Es stand ein älteres Pärchen auf dem Weg mit Dreibein und montierter Kamera und murmelte was von “Wir sind schon eine Stunde hier…”. Erm…ne ganze Sunde an dem Yeti-Häufchen? Echt jetz? Warum? Ne Stunde muss das nicht sein, also auf den Sattel und so grob in Richtung Kokerei Hansa gerödelt. Alte Industriegebäude…würde ich gerne mal frei drin rumlaufen und mich umgucken. Diese geführte “Zu ihrer linken….blahhh” ist nicht so mein Ding, ich streif gern auf meinen eigenen Pfaden.

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