GMX Phishing…

GMX Phishing…Echt jetzt?

HabschnedNeben allerlei Emails die versuchen gutgläubigen (oder sollte ich sagen “unbedarften”) Nutzern die Zugangsdaten für PayPal durch einen Phishing-Seite zu entlocken, trudelt in letzter Zeit in meinem Spam-Account auf GMX fast täglich eine Email ein die an Schlechtheit kaum zu übertreffen ist. Nichtsdestotrotz, und gerade weil im Moment wieder eine Datenbank mit Millionen von gehackten Emailaccounts feilgeboten wird, hier ein paar Infos zu diesem jämmerlichen Versuch einer “glaubhaften Email” von GMX.

GMX Phishing…Die Email

Die Email ist, wie vielleicht oben schon angedeutet, so grottig schlecht gemacht das sofort alle Alarmglocken anspringen sollten. Im Grunde ist sie so schlecht das sich einem die Nackenhaare aufstellen. Während der Trupp, der die PayPal Phishing Emails verschickt, mittlerweile nahezu fehlerfreies Deutsch hinbekommt, stecken die Deppen hinter den GMX Phishing Emails wohl noch mit dem Lexikon vor der Tastatur und wählen zufällige Wörter aus. Der exakte Wortlaut der Email ist folgender:

Ihr <blaaah>@gmx.net hat die Speichergrenze 1 GB, die vom Administrator definiert wird, überschritten wird, werden bei 99,8 Gigabyte läuft, können Sie keine neuen Nachrichten senden oder empfangen, bis Sie wieder zu validieren Ihre Mailbox.
Um das Postfach zu erneuern,
Klicken Sie auf folgenden Link: Klicken Sie hier <Link entschärft>
Danke!
Web-Mail-Systemadministrator!
WARNUNG! Schützen Sie Ihre Privatsphäre. Logout wenn Sie fertig sind und vollständig
Ihren Browser zu schließen.

So, ist das nicht schön? Wem bei solch einer Email nicht die Kinnlade auf den Tisch klappt, dem kann auch nicht mehr geholfen werden schätze ich. Es sollte beim bloßen Betrachten der Email schon klar sein, das da was faul ist mit der Email. Nur bitte aufpassen, das die Kinnlade nicht auf die linke Maustaste klappt während der Cursor über dem Link schwebt…

Die Email [email protected] ist auch keine Unbekannte, die spukt schon länger mit solch jämmerlichen Phishingversuchen durchs Netz. Nur wundersam das die Email von AOL noch nicht gesperrt wurde? Oder hat sich gar niemand die Mühe gemacht die Email mal dem Abuseteam von AOL weiterzuleiten?

Dazu passend wird sich der eine oder andere über die Meldung von fehlgeschlagenen Loginversuchen in seinem GMX Account wundern. Das hängt mit der oben erwähnten Datenbank zusammen, die neben den üblichen Verdächtigen Google, Yahoo, Microsoft und einem großen Teil von Mail.ru Adressen auch zig Accounts deutscher Emailanbieter wie eben GMX enthält. Und diese werden eben per Bruteforce attackiert, was die Meldung über X fehlgeschlagene Loginversuch erklärt.

Wie immer gilt:

  • Keine Links in Emails öffnen, die euch dubios erscheinen
  • Webmail-Accounts wie GMX immer selbst in die Adresszeile eintragen oder ein Lesezeichen benutzen
  • Bevor ihr Benutzerdaten eingebt, schaut euch die URL in der Adresszeile doppelt an…

 

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