Friedhofsstimmung

Sonntagsrunde

HabschnedSonntag, der letzte Tag des Wochenendes. Leider. Morgen geht der Alltagstrott wieder los, und so musste ich mir heute nochmal den Kopf ein wenig frei fahren. Eine große Tour war wegen der Beschwerden nicht geplant, einfach so gute 30 Kilometer gemütlich dahin schleichen stand an. Die Runde startete, wie immer, mit einem leckeren Kaffee und Plausch beim Standard-Bäcker in Wickede. Nachdem der Kaffee in die Figur gekippt wurde ging es an der S-Bahn entlang in Richtung Brackel, wo die Wahl der Strecke spontan auf den dort liegenden Hauptfriedhof führte (Herrje, ich weiss gar ned ob man da auf dem Friedhof radeln darf…hab aber auch keine Schilder gesehen die das explizit verbieten).

Naja, bin dann auch mit angemessenem Tempo über die Hauptwege geschlichen und musste direkt an der Talwiese den ersten Stop einlegen. Da wurden Kindheitserinnerungen wach, auf der Talwiese wurde im Winter immer satt Schlitten gefahren (damals, als im Winter noch Schnee lag…). Die doch recht abschüssigen Wege zwischen den Grabanlagen boten idealen Beschleunigungsweg…Scheisse war das geil damals als Kind.

Über die Talwiese weg ging es dann in Richtung der Hauptgebäude und des Krematoriums. Die Teichanlage wurde irgendwann vor ein paar Jahren neu gemacht, sieht aber von aussen eigentlich immer noch fast so aus wie ich sie aus Kindheitstagen in Erinnerung habe. Kann sein das mein Kleinhirn mich da verarscht, aber grossartige Neuerungen gibt es da nicht.

Auch die Bewohner des Teichs sind die üblichen Verdächtigen. Ein schwarzer Trauerschwan war in Sicht, diverse Enten und eine Nilgans watschelten da fröhlich auf dem Grünstreifen und zogen ihre Bahnen im schönen, nato-oliv grünen Wasser. Irgendwie hatte ich ja auch auf Schildkröten beim Sonnenbaden gehofft, aber ich weiss ned ob es die drolligen Panzertierchen da überhaupt noch gibt. Dafür komme ich zu selten da lang um das mal zu checken.

Dem Besuch des Friedhofes war damit genüge getan, und der weitere Weg führte mich dann in die Dortmunder Innenstadt, welche gespickt war mit Besuchern des E-Bike Festivals welches sich, man glaubt es kaum, mit E-Bikes beschäftigte hehe. Alle großen Hersteller hatten Stände, es wurde beraten und angepriesen und man konnte Probefahren. Auch ein Parcours war auf dem alten Markt aufgeschüttet worden, auf dem Wagemutige ihre Kreise ziehen konnten.

Das war dann auch das Ende, ich musste das E-Bike Festival in Richtung Heimat verlassen da zwei Kleinkinder auf ihre Fotosession warteten. Ich bin ja eh kein E-Bike Fan, insofern war das kurze Schlendern zwischen den Ständen dann auch genug für mich und der Tacho zeigte, als ich wieder zuhause ankam, die geplanten 30 Kilometer an. Erm..gut, 32 Kilometer aber wegen 2 Kilometern will ich nichts sagen oder hören hehe.

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