Fietselfstedentocht – 235km

HabschnedAngenehme Nachrichten per Email. Anfang Dezember rutschte mein Finger aus Versehen auf die Anmeldung zur Fietselfstedentocht 2017 in Bolsward und schickte diese aus mir unerklärlichen Gründen auch ab. Heute gab es dann die Bestätigungsemail der Veranstalter, die mich wissen liess dass ich zu den Glücklichen gehöre, die gleich in der ersten Runde der Verlosung die begehrte Stempelkarte bekomme. Damit wäre dann auch klar, dass ich im Juni lediglich die Fietselfstedentocht fahren werde, und die R2NSC wohl sausen lasse. Also nicht ganz klar, aber doch wahrscheinlich. Vielleicht packt mich aber auch der komplette Wahnsinn und ich fahre beides…

Gemeinsam durch Land und Stadt: ein einzigartiges Bild!
15.000 Radfahrer, die hintereinander durch die friesische Landschaft fahren, und jeder in seiner eigenen Geschwindigkeit. Hierdurch entsteht ein beeindruckendes Schauspiel, das aber auch die notwendige Disziplin von den Teilnehmern verlangt. Die Teilnehmer müssen einander genug Freiraum geben und Rücksicht auf niedrigere Geschwindigkeiten anderer Teilnehmer nehmen.

15.000 Radfahrer…das ist geringfügig mehr als die Nummer die mir sonst so in freier Wildbahn entweder entgegen oder hinterher hechelt. Der größte “Trupp” mit dem ich bis dato unterwegs war bestand so aus rund 15 Leuten auf der Sternfahrt nach Dortmund..kein Vergleich mit einer 650 Radler großen Startergruppe wie sie in Bolsward an den Start geht…alle 8 Minuten zwischen 5:00 und 8:00 Uhr morgens. Mein Plan ist, in einer der frühen Startergruppen zu radeln, desto mehr Zeit zum Bummeln habe ich auf der ca. 235km langen Strecke. Jetzt, wo die Teilnahme sicher (und die Stempelkarte bereits bezahlt) ist, stellen sich mir mehrere Fragen was die Tour angeht.

Da wäre zunächst das Datum und die Art der Anreise. Pfingstmontag (5. Juni 2017) ist ja fein, aber ich schätze ich muss da noch 2 Tage Urlaub dranhängen. Den 6. Juni für die Rückfahrt und den 7. Juni zur Regeneration hehe. Die Anreise selbst…da muss die Deutsche Bahn herhalten. Mit dem Zug geht es Pfingstsonntag nach Sneek, und von Sneek dann die 10 Kilometer mit dem Rad nach Bolsward. Das ist die grobschlächtige Planung, die Feinheiten werde ich mal nächste Woche in meinem Urlaub austüfteln. Übernachtungsmöglichkeit in Bolsward wäre, in Anbetracht der frühen Startzeit, auch sehr angenehm und bedarf wahrscheinlich auch einiger Organisationskunst. Aber noch ist ja genug Zeit.

Der dickste Brocken, den ich aus dem Weg räumen muss:
Nehme ich jetzt eines der beiden MTBs, oder kommt doch noch ein Rennrad/Crosser in meinen Fuhrpark? :)

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