Exzellente Runde…und reichlich Bier

HabschnedGab ne kleine Planänderung am heutigen Tage. Anstatt wieder mit geschlossenen Augen die Hausrunde an der Seseke entlang zu kacheln wurde nach gut zwei Dritteln der Runde der Biergarten vom Haus Böinghoff angesteuert, wo sich gegen 12 Uhr ein Mitradler dazu gesellte. 

Das “Publikum” im Biergarten war gemischt, prozentual aber überwogen die Sonntags-Radler mit ihren elektrisch betriebenen Gefährten. Manche in Zivil, einige in farbenfroher Tracht dass es einem die Sonnenbrille auf die Augen zwang. Zur Eröffnung der Bierprobe wurde mal ein Schöffenhofer Grapefruit gekippt, gefolgt von einem Frankenheimer Alt…war doch Frankenheimer? Ich glaub schon…lecker war’s aber..

Und pausenlos wurden lecker aussehende Speisen an einem vorbei getragen…Fleisch, Kartoffeln, Spargel, Jägertopf…sah alles extremst lecker aus. Vielleicht bei der nächsten Einkehr mal probieren? Anyway, irgendwann ging es dann spontan weiter Richtung Osten, Soest war als Ziel ausgemacht worden. Unterwegs wurden gnadenlos E-Bikes versägt, selbst eine alte Mofa die mit geschätzten 30km/h die Straße entlang tuckerte wurde niedergerungen. Als ich an ihr vorbei schoss zeigte das Tempo knappe 42km/h. Auf dem Lande wird die Geschwindigkeit wohl anders gemessen hehehe.

Die Fahrt nach Soest war gesegnet von blauem Himmel, viel Grün, noch mehr Raps rechts und links der Wege und hier und da eine Prise Wind..aber wirklich nur ne Prise. Kilometer flogen dahin, E-Bike Gesindel wurde zu kleinen Punkten am Horizont und Hunger kam auf. In Soest erstmal über den verkaufsoffenen Sonntag gestaunt und dann einigermaßen erfolgreich durch die Menschenmengen geschlängelt.

Zur Vorspeise gab’s ne ordinäre Currywurst. Nichts besonderes, Wurst..Soße..fertig. Für 2,50€ gab es da aber nichts zu meckern. Nach der Vorspeise ist vor der Hauptspeise, also den Chinamann neben dem Wurststand angesteuert und Futter geordert. Gab gebratenen Reis mit Hühnchen und jede Menge Grünzeug, für den Mitfahrer Ente und Erdnusssoße. Sah schmackhaft aus, werdsch das nächste Mal in Soest wohl auch probieren. Portionsmäßig gab es beim Chinamann auch nüscht zu meckern, große Box für 6 Geld passt schon.

Gesättigt wurde der Rückweg geplant. Über den alten Hellweg in Richtung Werl war angesagt und mit dem Wind diesmal im Rücken ging die Reise von Soest nach Werl megaflott. Tacho zeigte selten mal unter 24km/h und was so im Weg rumkroch hatte nichts zu lachen und wurde taktvoll aber bestimmt überholt. In Werl angekommen…Durst. Was also tun? Genau, Biergarten ansteuern. Der erste Versuch ein frisches, kaltes Bier zu bekommen scheiterte daran, dass der Schuppen erst um 18 Uhr aufmachte, wir aber bereits um 17:30 vor der Tür standen.

Ein paar Meter weiter gerollt, nächster Versuch war dann von Erfolg gesegnet und man servierte ein Erdinger Weißbier in einen Glas das gefühlte 1,37m hoch war. Egal, Durst war da also das Erdinger auch noch in die Figur gekippt. Ein Zweites war nicht mehr drin, da dieses Lokalität um 18 Uhr schloss…man hätte für nen zweites Bier ja zum ersten Lokal zurück…aber…was soll’s? Es ging dann langsam in Richtung Heimat, beinahe noch in Moskau gelandet…

Alles in allem, mit ner kleinen Schleif am Ende der Strecke waren es dann 103 Kilometer bei exzellentem Wetter, leckerem Essen und ein paar Bier. Ich will nicht klagen, und die komplette Bilderstrecke gibt’s hier in der Gallerie. Strecke war gut, und der Biergarten von Haus Böinghoff wurde von mir für gut befunden. Gut möglich, dass ich da auf meiner Hausrunde in den Sommermonaten öfters mal einkehre…das Essen sah wirklich verdammt lecker aus.

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