Erste Erfahrungen mit neuer Bremse

HabschnedAy caramba, gestern ja das C3 mit neu montierter Bremse vorne und hinten vom Schrauber geholt. Vorweg…das Schieben zweier Räder über eine Distanz von gut 4 Kilometern ist eine selten dämliche Idee auf die ich hoffentlich kein zweites Mal komme. Heute gab’s dann die ersten beiden Testfahrten mit der Shimano XT BR-M8000, zur Knechterei und wieder nach Hause halt. Rund 20km, die mir aber einen ausreichenden ersten Eindruck des neuen Bremsengespanns zum Preis eines kleinen Reihenhauses ermöglichten…der für nen feuchten Schlüpper sorgte.

Mal abgesehen vom geschmeidigen Aussehen der Kühlkörper auf den Bremsbelägen, war ich heute morgen überrascht von dem frühen Druckpunkt (der sich minimal noch weiter verkürzen lässt über eine entsprechende Schraube). Alter Schwede ist die Bremse knackig griffig, Vorder- und Hinterrad damit blockieren zu lassen ist überhaupt kein Ding. Im Vergleich zu der bisher am Bike verbauten Shimano BR-M615 liegen für mich da gefühlt Welten zwischen. Die 615 fühlte sich im direkten Vergleich eher schwammig an, hatte ab dem Druckpunkt zwar auch einen guten Biss, aber bei weitem nicht so “brutal” wie die M8000.

Ein wenig wunderte ich mich über das Quietschen der niegelnagelneuen Bremse heute morgen auf der Fahrt zum Job, aber nach einigen mehr oder weniger ruppigen Bremsvorgängen zum Einbremsen war das Quietschen Geschichte und die Bremse verrichtete schweigend ihren Job…mit gnadenloser Härte. Was ich richtig geil finde ist die Griffweiteneinstellung, die ich an der 615er vermisst habe. War zwar gut zu erreichen der Hebel, aber jetzt mit der möglichen Einstellung der Griffweite…liegt die M8000 extremst geschmeidig in Reichweite. Alles in allem…

war der Wechseln von der BR-M615 auf die XT BR-M8000 den damit verbundenen Aufwand (Schieberei der beiden Bikes, Veräußerung diverser nicht lebensnotwendiger Organe und Kleinkredit beim freundlichen Russen um die Ecke) die Mühe wert. Einziges Manko…und da kann die Bremse nicht wirklich was für…ist diese fürchterliche Inkompabilität zwischen den I-Spec Varianten von Shimano…was schlußendlich dafür sorgte dass die vorher schicke Lösung von Bremse und Schalthebel an einer Schelle nun in einem Schellenwirwarr endete. Nichts großartiges, und aus den zwei Schellen wird auch wieder eine wenn das Bike bei der nächsten defekten Kurbel von 3×10 aud 2×11 umgebaut wird. Dann gibt’s auch passende Schalthebel und Bremse und Schalthebel teilen sich wieder eine Schelle…in geschätzt 12-14.000 Kilometern dürfte es so weit sein :)

2 Comments

  1. Kleiner Tipp am Rande, finde ich aber nicht ganz unwichtig, die Sicherungsschrauben solltest Du besser gegen die traditionellen Sicherungsplinde ersetzten.

    Denn ich hatte nach drei problemlosen Belagwechselaktionen die Situation, daß genau diese mistigen winzigen Schräubchen fest saßen. Eine konnte ich noch so gerade eben lösen, Schraube war dann natürlich Kernschrott, die andere hat dann, wie auch immer, nur der Fachschrauber aus DO rausbekommen.

    Warum, kann ich Dir aber auch nicht sagen. Splint ist aber “legal” da sie ja ab Werk beiligen.

    • Yep, hab’s auf deinem Blog gelesen. Die sind ja noch nagelneu und ich schätze ich hab gut 4.500 bis 5.000 Kilometer Zeit mir das durch den Kopf gehen zu lassen. Blöd an der Splint-Lösung finde ich, dass du da extra noch ne Zange zu Rate ziehen musst. Ist mit der Schraube und dem Sicherungsplättchen (ist ja eigentlich auch ein Splint hehe) doch irgendwie “flüssiger”.

      Mal schauen wie sich die Schraube beim ersten Belagwechsel “anfühlt”, dann wird aus dem Bauch raus entschieden.

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  1. Wartungsintervalle für Mai und Juni 2018 | Habschned

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