Enschede Tour 2016

HabschnedDas Wochenende der Tour nach Enschede (17. und 18. September) ist durch, der Arbeitsalltag geht wieder los bis zur nächsten Tour. Eine Tour dieses Jahr will ich noch fahren, von den anderen Geschichten wie Ruhrtalradweg und der Channel Challenge mal abgesehen. Die zweitägige Tour werd ich mal eben mit ein paar Worten und Bildern zusammenfassen, und mich dann einem Jubilar widmen, der auf dem Weg nach Enschede die 10.000 Kilometer Marke durchbrochen hat. Und ein wenig Gemeckere über den Garmin Edge 810 gibt es als kostenlose Dreingabe.

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Tourstart war am Samstag morgen gegen 7.00 Uhr am Dortmunder Hauptbahnhof, es ging auch recht pünktlich los (die übliche Verspätung durch Begrüßung und ein wenig Palaver gehören ja dazu). Die ersten Meter rollten wir durch die Nordstadt, am Samstag morgen erstaunlicherweise wie ausgestorben. Hier und da eine Schnapsleiche aber ansonsten ging es recht zügig vorwärts in Richtung Haltern am See. Erster Fotostop war mehr oder minder ungewollt oberhalb des Kanals, an dem wir eigentlich langradeln wollten. Der Edge lotste uns durch nen Feld-, Wald-, und Wiesenpfad was uns an einen schicken Aussichtspunkt am Kanal brachte. Fotoapparat gezückt, Bild geschossen und weiter ging es über den Trampelpfad auf den Schotterweg der den Dortmund-Ems-Kanal begleitet.

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Der weitere Streckenverlauf führte uns durch Waltrop und Datteln zum Wesel-Datteln-Kanal, bevor wir auf der Höhe der Schleuse Ahsen in Richtung Hullern / Haltern am See abdrehten. Durch Sythen und an den beiden Silberseen (nicht die mit dem nuschelnden Indianerhäuptling) kam Dülmen langsam in Reichweite, wurde aber nicht wirklich beradelt sondern es ging vor Dülmen nach Nordwesten gen Lette / Coesfeld. Über Holtwick, Legden (das nachher noch ein Bravo bekommt), Ahaus und Knallhute wurde endlich holländischer Boden betreten. Kaum über der Grenze schmiss sich auch mein Telefon ins Nirvana und wechselte den Mobilfunkanbieter. Das war gleichzeitig auch der Tod für meinen Livetrack da ich Roaming in anderen Mobilfunknetzen als dem meinigen untersagt habe. Auf Wiedersehen Livetrack

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Das Teilstück Ahaus-Enschede war schön geradeaus, konnte man nicht viel verkehrt machen. Das Zentrum Enschedes war schnell erreicht, der Markt war noch in vollem Gange und nach kurzer Beratschlagung und grober Orientierung ging es erstmal in die jeweiligen Unterkünfte. Rad wegstellen, kurz frisch machen um sich dann im Zentrum zu treffen. Kollege Berger empfing uns mit bereits geleerter Hopfenkaltschale in der Hand, und auch der Pinguin hat sich erstmal ein lecker Bier aus der Dose (zu horrendem Preis übrigens) gegönnt.Einige wenige Meter weiter lauerten dann Kalorien satt in Form eines Frituur Automaat, der für €1,50 die Klappe aufmachte und einen mit Leckereien versorgt. Fleischkrokette gefüllt, einen Pikanto, eine Tüte Pommes mit Sauce und Mayo…Kalorienhaushalt stimmte wieder hehe.

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Der gemütliche Teil wurde später sitzend verbracht, diverse Biere geordert und verschluckt…ich kann immer noch ned glauben das ich nach dem dritten Bier die Laterne schon leicht anhatte. Der Gedanke noch in irgendeine Zappelbude zu gehen und sich der Zuckerei auf der Tanzfläche hinzugeben wurde verworfen und der Kellner…sorgte dafür, dass das Gelage am Tisch ein recht kostengünstiges Spektakel war. Frei nach dem Motto “Trink 4 Grolsch und zahl eines” muahahaha. Dumm gelaufen, aber bei ~€4 für ein Glas wurde dann doch ordentlich gespart. Ich frage mich was wohl aus der armen Taube geworden ist, die da völlig abgerackert in der Ecke der Bank saß…armes Ding.

Kleines Fazit vom Tag 1

Eine Radfahrt die ist lustig, eine Radfahrt die ist…erm…lang. Die Ankunftszeit auf die ich spekuliert hatte wurde um gute 2.5 Stunden verfehlt, der 20er Schnitt der angepeilt war ging ebenso nicht ganz auf. 18km/h standen als Schnitt dann abends im Garm. Wie dem auch sei, es stand ja keiner mit der Flinte hinter uns und die Pausen beim Bäcker zur Auffrischung des Kaffeeanteils im Blut waren willkommen. Geht doch nichts über einen schönen heißen Kaffee, allerdings haben es die Bäcker bei denen wir hielten mit der Temperatur ein wenig übertriebeb. Beide Kaffee hatten die Temperatur von siedendem Öl, das man im Mittelalter dem Feind von der Burgzinne in den Nacken gegossen hat. Heiss wie Mist das Zeug, die Zunge tendierte dazu Blasen zu bilden.

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