Energiekrise…

HabschnedSo, eine der “Baustellen” für Schönwetterfahrten ist fast abgearbeitet. Mir machte, gerade bei den Touren die im Frühjahr und Sommer kommen, die Stromversorgung der diversen elektronischen Helferlein die ich so mit mir führe, Sorgen. Da Autobatterien immer noch eine gewisse “Grobschlächtigkeit” aufweisen und nicht wirklich “portabel” (immer schön hochgestochene Sprache verwenden damit die Verkäufe des Duden wieder angeheizt werden) sind, musste eine alternative Stromquelle gefunden werden. Also mal kurz den Conrad Katalog gewälzt und auch direkt fündig geworden…also fast.

Die “alternative Stromquelle” ist natürlich eine Powerbank, die heute morgen bei Conrad in Dortmund im Tausch gegen buntes Papier im Wert von €40 erstanden wurde. Die Voltcraft PB-21 kommt mit mittelprächtigen 13.000mh daher, welches aber locker reichen sollte um sowohl Navi (eher sekundär) und Action Cam(s) (primär) auch auf längeren Touren zu versorgen. Optisch mag die Powerbank recht wuchtig erscheinen, die gibt es natürlich auch flacher. Ein Schmankerl ist die Aufladung via Solarzellen auf der einen Seite, und die vollflächig beleuchtete Rückseite mit 20 LEDs die ordentlich Licht machen. Anyway, wichtig waren mir einmal ein Wert jenseits der 10.000mh und als zusätzliches Kriterium standen die Maße der Powerbank im Fokus. Verstaut wird der Klopper in einer ebenfalls neu erstandenen Oberrohrtasche mit deutlich schmalerem Abdruck als der Hodenrüttler, den ich vor geraumer Zeit auf hastig gekauft habe.

Verstaut wird die Powerbank wie (für Leute mit Gedächtnisschwund) gerade geschrieben in einer neuen Tasche mit dem extremst wohlklingenden Namen Tribag der Firma Topeak. Gab es günstig bei “Glücklich Fahrrad” und prompt landete sie dann auch auf meinem Einkaufszettel. Das enorm schöne daran ist, dass die Powerbank lediglich die Hälfte der Tasche füllt und ich somit noch diversen anderen Kram da reinstopfen könnte. Zum Beispiel eine zweite Voltcraft PB-21 für andere elektronische Spielerein auf langen Touren (Smartphone/Tablet und so ein Zeugs halt). Soweit macht die Tasche einen durchaus hodenfreundlicheren Eindruck am Oberrohr, lediglich der Schneider muss da nochmal Hand anlegen. Leider bietet das Ding keine Kabeldurchführung, also geht’s morgen früh mit Täschchen unterm Arm mal zum Meister der Nadel um zu erkunden inwieweit sich da ein, bzw. zwei Schlitze realisieren lassen, die idealerweise auch noch wasserdicht sind. Woll’n doch mal sehen was der Zwirngott so kann, bis dato war ich mit seinen Nähkünsten was Klettverschlüsse an meinen Handschuhen anging ja durchaus zufrieden. Wenn das so klappt wie ich mir das vorstelle, dann sind die Stromprobleme Geschichte und ich kann Navi und Cam betreiben bis der Arzt kommt.

Die zweite Baustelle, die dieses Wochenende noch “fällt” ist die Positionierung der Cam am Lenker. Aktuell verwende ich ja die Kombihalterung für die Garmin Virb, in der ich oben den Edge 810 einklicke und unten die Virb festschraube. Was mir immer wieder auf den Sack geht ist, das sich früher oder später die Leitung der Bremse oder der Schaltzug samt Hülle aus Geltungssucht prominent ins Bild drängeln. Werde morgen mal versuchen den ganzen Mumpitz auf der linken Seite des Lenkers zu verstauen und dem Leitungs-/Zugwirrwar Einhalt zu gebieten durch massivsten Einsatz von Kabelbindern und Schnaps…oder auch nur Kabelbindern, mal schauen. Muss doch möglich sein die unterhalb des Lenkers zu betreiben ohne dass die ganze Zeit da schwarze Regenwürmer durch Bild zucken.

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