Eindrücke vom Sattelfest…

HabschnedDer erste Besuch des “Sattel-Fest” zwischen Hamm und Soest ist erledigt, das Ergebnis ist…gemischt. Da ich heute morgen irgendwie nicht richtig aus dem Arsch kam, wurde der Start kurzerhand von Soest auf Hamm gelegt und auf hastig eine Route zum Kurpark in Hamm zusammengeflickt. Erstaunlicherweise war die Route gar ned sooo schlecht, könnte ich mir für gelegentliche Fahrten nach Hamm mal direkt “auf Halde” legen. Also wenn ich mal nach Hamm muss…nicht, dass ich da voller Begeisterung freiwillig einreiten wollen würde. Aber das nur am Rande.

Es war früh am Tag, noch ned allzuviel los im Kurpark und die Menge an Menschen noch gut überschaubar. Auf dem Weg zum Park jedoch war mit allerlei radelndem Volk zu kämpfen, je näher man den Kurpark kam. Gesichtet wurden die üblichen Verdächtigen, nebst ADFC waren selbstredend diverse Radhändler vor Ort und erm…Kommerz soweit das Auge reichte halt. 

Kurioses gab’s auch zu sehen, das Rad welches der obige Herr bedient  unter anderem und auch Geschosse ganz anderen Kalibers…mit unplattbaren Reifen quasi..aus Holz hehe.

Auch wenn die Blümchen im Maul des rollenden Drachens diesen ein wenig verharmlosen..der Aufbau wäre ideal als Fußgängerramme, mit der unliebsames, spazierendes Fußvolk recht einfach der Fahrbahn verwiesen werden könnte. Ansonten wirkte das Gefährt recht hölzern, ich frag mich warum?

Da hätte ich gern am einen ne Probefahrt mit machen sehen. Der vermutlich beste Punkt an dieser Sorte Gefährt ist, dass man im Getümmel den Überblick behält. Ansonsten wäre mir das an Tagen wie heute zu windig in der Höhe. Nach Beschleichen der Stände im Park ging es langsam auf die Strecke Richtung Soest, die erm…sagen wir mal gut gefüllt mit diversen Radlern war. 

Landschaftlich gab es keine größeren Überraschungen, aber dafür konnte das Springen von Lücke zu Lücke in Radlergruppen exzessiv trainiert werden. Ich kann nun mal nicht im absoluten Schleichtempo durch die Gegend tuckern und mit gefühlten 10km/h die Gegend genießen. Ein wenig zügiger darf es schon sein, und dementsprechend wurde dann Gruppe um Gruppe aufgeschnupft. Stellenweise war’s Überholen doch arg haarig, da entgegen den üblichen Gepflogenheiten in 3er oder 4er Reihen nebeneinander die komplette Breite der Straßen/Wege ausgenutzt wurde. Klingel glühte hellrot gegen Hälfte der Strecke :)


 
Irgendwo zwischen Brauhof Wilshaus und Caldenhof sah ich beim Blick über meine Schulter die gelbe Gefahr von hinten nahen. Nein, keine Horde Chinesen…es kam eins von diesen extremst windschnittigen Gefährten in denen du halb liegst und dank aerodynamischer Verkleidung dem Wind dreckig ins Gesicht lachst. Während die Gruppe, die ich gerade überholte, ich und die Gruppe vor mir gegen den Wind hechelten flog dieses gelbe Dingen förmlich an uns vorbei. So schnell konnt ich den Finger gar ned auf den Auflöser der Kamera kriegen…leck mich am Arsch war der flott. Hab mal versucht dran zu bleiben, aber so bei 32km/h war dann nicht mehr viel zu holen…und die gelbe Gefahr wurde zu einem kleinen Punkt am Horizont, während ich umdrehte und meinen rechten Lungenflügel wieder einsammelte. Hier ist die Sau….

Und so zog sich die Nummer dann weiter und weiter. Die gratis feilgebotene Sonnenmilch hab ich ned gebraucht, und auch andere Angebote bzw. lukullische Verführungen blieben weitgehend unbeachtet. Gut, zwei Humpen Radler gab’s gegen den Durst aber Hunger…war irgendwie ned da.

Mein Fazit

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