Ein paar Tage Dänemark mit dem Rad

HabschnedHartes letztes Wochenende, lange Arbeitswoche, Dienstag ne Beerdigung im Programm und dieses verschissene Wetter macht mir auch noch nen Strich durchs Wochenende. Nix is mit entspanntem Radeln bei milden Temperaturen, den Arsch frierst dir ab wenn du in den Wind strampelst. Zeit zum Planen…

Traditionell geht es wie erm…so ziemlich jedes Jahr…Ende August wieder nach Horsens um beim größten europäischen Mittelalterfest wieder ein paar Kronen zu lassen. Letztes Jahr gab es erstmals ne Anreise ab Flensburg per Fahrrad. Nix war mit komfortablen Dahingleiten im Schienenexpress, gestrampelt wurde überwiegend an der Ostküste entlang. Ich war zwar gewarnt worden, dass die östliche Hälfte Jütlands recht “wellig” sei, wollte dem aber nicht wirklich glauben da ich Dänemark bis zu dieser Nummer immer als recht flach empfand. Scheisse was lag ich daneben hehehe. Hügel hin, Hügel her, es gab an der Ostküste einige schöne Fleckchen wo man gerne verweilte.

Egal auch, die Berg- und Talbahn brauch ich dieses Jahr wohl eher nicht. Aktuelle Planung der Route ist am besten beschrieben mit “Schaun mer mal!“. Mir schweben da so Touren an der Westküste entlang vor. Mit dem Zug nach Niebüll und dann über Tondern nach Esbjerg und quer rüber nach Horsens oder so. Vielleicht aber auch wieder die entspannte Bahnfahrt über 18 Stunden von Dortmund nach Skagen, dann mit dem Rad nach Horsens und nach dem Mittelalterfestival weiter nach Süden soweit die Reifen tragen…oder die Kohle reicht. Die Woche nach dem Mittelalterfestival habsch ja noch frei und könnte entspannt südwärts baumeln bis Flensburg. Nicht zwingend an der Ostküste entlang, das hatte ich ja letztes Jahr schon. Mehr so mitten durchs Land. 

Eine Änderung wird es dieses Jahr jedoch definitv geben. Wurde letztes Jahr auf der Dänemark Tour noch in primitiven, frei zugänglichen Sheltern (im Wesentlichen Holzhütten mit festem Dach und zumeist auch mit Feuerstelle damit man das mühevoll gejagte Eichhörnchen grillen kann) übernachtet, tu ich mir das Gehampel dieses Jahr nicht an. Ich denke da eher an die typische Übernachtung wie ich sie auch auf meinen Ausflügen in die Niederland wähle. Günstiges B&B mit Frühstück und Dusche….man wird älter merke ich hehehe. Das B&B Angebot in Dänemark ist aber nicht mit dem der Windmühlenfetischisten zu vergleichen, da Netz an B&B ist scheinbar bedeutend dünner bei den nordischen Nachbarn.

Naja, bis Mitte August ist es ja nicht mehr weit hin, also werde ich die nächsten Tage damit verbringen mir mal intensiv Gedanken darüber zu machen wann genau, wohin und ob überhaupt. Wobei “ob überhaupt” kann ich mir schenken, es geht auf jeden Fall mit Rad durch Dänemark, nur wo lang? Basecamp Sessions und Google Maps Intensivstudien stehen für morgen schon im Programm, das Sparschwein für die Tour steht ebenfalls parat und die Pfandflaschenmafia hier im Umkreis wird in den nächsten Wochen und Monaten Konkurrenz bekommen. So geil Dänemark auch ist, man gibt doch immer ein wenig mehr aus. Ne kleine Stärkung zwischendurch (Kaffee und Pizza Slice) und du bist schon wieder nen Teil eines Organs los. Wobei…wäre geil wenn es mal wie in NYC so langsam ein paar Dollar Pizza (oder meinetwegen auch Euro Pizza) Stores hier geben würde hehe.

 

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