Diverses

HabschnedGenau, es gibt diverse Sachen zu berichten die ich einfach mal so zusammenfassen werde in einem Beitrag anstatt alles schön säuberlich in die einzelnen Kategorien zu verteilen. Das Wetter erlaubt mir jetzt ein wenig Zeit mich vor den Rechner anstatt aufs Rad zu setzen, da es draussen wieder schön windig ist und der Sonnenschein nur so vom Himmel strömt. Also die Kaffeemaschine bemüht und ab geht die Tipperei.

 

Gesundheitliches

Die Entzündung im linken Bein scheint langsam besser zu werden. Mitte Oktober bin ich ja zum Doc weil Laufen einfach nur noch schmerzhaft war. Seitdem werde, dank konservativer Behandlung, fleissig Tabletten in einem Maße  konsumiert dass es einem Junkie die Haare sträubt. Anfangs gab es Naproxen als Entzündungshemmer und Schmerzstiller, allerdings hemmte und stillte das nicht wirklich. Mittlerweile gibt’s als Hauptmahlzeit Diclophenac morgens, mittags und abends. Nicht viel besser anfangs, aber immerhin wirft die Entzündung so langsam das Handtuch. Zumindest das Gehen längerer Strecken funktioniert schon wieder einigermaßen rund, so ab einem guten Kilometer ist aber immer noch ein kleines Zipperlein zu verzeichnen.

Abschliessend gibt es im Dezember eine Kernspintomographie um alles mal konkret checken zu lassen. Einen Termin beim Radiologen in der Nähe zu bekommen für eine Kernspin scheint ein Glücksspiel zu sein, oder was für Leute die diverse Zen Kurse hinter sich haben. Man könnte natürlich, so bot es mir die Krankenkasse auch an, einen Radiolagen am Arsch der Welt nehmen…nur habe ich keine Lust für die Kernspin in einen Wald im Kaukasus ganz hinten zu reisen. Also muss ich mich da ein wenig gedulden bis der Pinguin in Scheiben geschnitten wird.

Die Kunst des Schleichens

Der Sommer ist futsch, der kommt auch nicht wieder. Mittlerweile liegen überall Laubschichten rum, die das Radfahren manchmal zu einer mehr oder weniger interessanten Rutschpartie machen können. So geschah es neulich auf der Dortmunder Niere, dem alten Bahndamm in Unna und auf diversen Trails in Wäldern. Das Rad ein wenig zu schräg in die Kurve gelegt, die Blätter auf dem Boden haben laut gelacht, sind zur Seite gerutscht und das Hinterrad rutschte gleich mit. Nichts wirklich Wildes passiert, das ausbrechende Hinterrad konnte elegant abgefangen werden und der Pinguin radelte mit verdutztem Gesichtsausdruck weiter seines Weges. Auch hervorragend ist ein durchdrehendes Hinterrad an etwas steileren Steigungen. Wenn man dann nach hinten schaut sieht der Hintermann aus wie ein Laubbaum in voller Blüte hehehe.

Generell muss ich meine Fahrweise wohl mittlerweile ein wenig anpassen, zumindest was feuchte und von Laub bedeckte Strecken angeht. Gleichzeitig kommt das natürlich auch dem Ergebnis für den Winterpokal entgegen, da sich die Fahrzeiten dadurch entsprechend verlängern hehe. Bin gestern mal (auch so als Belastungstest für’s Bein) eine Art “angepasste” Hausrunde gefahren, die auch gleich ein gutes Stündchen langsamer war als unter trockenen Bedingungen. Gut, 12 Punkte mehr (oder 4 Punkte, je nachdem welchen der Winterpokale man da heranzieht) aber so dauerhaft schleichen…ich weiss nicht, fühlt sich nicht richtig an und wann immer die Strecke es zulässt wird versucht ein wenig kräftiger ins Pedal zu treten. Nicht das ich noch irgendwann Mühe habe, mich an einem ADFC Trupp vorbei zu schleichen. Andererseits erlaubt einem die extremst runtergesetzte Geschwindigkeit aber auch einen etwas intensiveren Blick auf die begleitende Natur und man kann die noch herrschende Farbenpracht der Bäume genießen.

12.000

12.017,87 Kilometer zeigt die Auswertung der gefahrenen Kilometer für dieses Jahr an, und es sind noch anderthalb Monate zu radeln. Die geplanten 10.000 Kilometer habe ich ja bereits abgehakt, nun geht es langsam an die Planung der Kilometer für nächstes Jahr. Die doppelte Strecke wäre noch zu utopisch, insgehem schiele ich eigentlich 15.000 Kilometer an Gesamtstrecke an mit der Tendenz vielleicht doch 17.500 Kilometer als Ziel zu setzen. Anyway, ich bin auf die 12.000 Kilometer dieses Jahr stolz wie Oscar hehe.

Gadgets

Auch Gadgets kommen dieses Jahr nicht zu kurz. Nachdem ich mich vom Blaupunkt Bike Pilot getrennt habe und mittlerweile einen Garmin Edge 810 mein Eigen nenne, kommen nun die ersten “Spielereien” dazu. Aktuell in Zustellung befinden sich der Garmin Trittfrequenzsensor und der Garmin Premium Brustgurt damit ich noch ein paar Daten mehr zur Auswertung habe. Gerade die Trittfrequenz scheint auch wieder eine Wissenschaft für sich zu sein. Während die einen mit einer Trittfrequenz von 70 happy sind schwören andere auf 100-110, gelegentlich liest man noch 90…ist ein wenig wie die Ziehung der Lottozahlen. Um einfach mal zu messen wie oft ich die Kurbel kreisen lassen gibt’s nun den besagten Trittfrequenzsensor.

Eine etwas größere Anschaffung steht dann im Dezember auf dem Plan. Gedanklich war ich da auch schon lange mit beschäftigt, konnte mich nur nicht entscheiden welche der Action Cams es denn nur wird. Soll ich eine GoPro nehmen, oder eine kleine Rollei, oder doch eine Garmin Virb? Schlußendlich, da ich meine gesamten Gerätschaften von einem bunten Mix aus Blaupunkt, Runtastic und Polar, komplett auf einen Hersteller umstellen wollte, wird es nun die Garmin Virb XE werden, die ich ab Dezember an den Lenker kloppen werde (muss mal sehen ob da noch genügend Platz ist, das Cockpit ist schon recht voll hehe).

Den entscheidenen Ausschlag hat einmal die besagte Umstellung gegeben, wie auch das Overlay mit sämtlichen relevanten Daten aus den Garmin Geräten (Trittfrequenz, Puls, Speed, Steigung/Gefälle und der ganze Schnickschnack). Bin mal auf die ersten Fahrten mit der Cam gespannt, die erste längere Tour mit Kamera wird dann im Januar die Reise nach Winterswijk die ich mal so zeitraffermäßig festhalten werde.

Umbau

Der Umbau des Copperhead 3 hinkt, ich gebe es ungern zu, im Moment ein wenig hinterher. Einige Teile sind bereits hier im Schrank und warten darauf, dass sie montiert werden. Als da wären Kette, Kassette, Bremsscheiben und neue Pelle für vorn. Was so rudimentär noch fehlt sind die neuen DT Swiss Laufräder, die wahrscheinlich erst im Januar geordert werden können. Einige andere Dinge haben da Priorität und für den gelegentlichen Einsatz ist das Rad in der jetzigen Konfiguration noch ok. Insofern…kein Stress und keine Panik, bis zum Frühjar und den ersten längeren Strecken mit dem Copperhead 3 ist noch viel Zeit hehe).

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