Da sind die Dinger….

HabschnedDie Hatz nach den Scheiben hat endlich ein Ende. Heute morgen ging es, nach zahllosen Fehlschlägen bei kleineren Händlern, in die Dortmunder Nordstadt. Mangels verschließbarer Türen am Fahrzeug meiner Wahl wurde die verruchte Region zügig durchquert, und das Rad mit mulmigen Gefühl vorm Radladen angekettet. Theoretisch hätte ich gerne, der Region geschuldet, noch einen kleinen Minengürtel um den Bügel, an dem das Rad gekettet wurde, gelegt. Aber keine Zeit dafür, musste bis 14 Uhr samt Rad in Massen sein, um es dem Schrauber für den Wechsel der Bremsanlagen zu überlassen.

Zweiter Schocker des Tages war das Betreten der Hallen von B.O.C. Den ersten Schocker…dazu später im Text mehr. Durch diese unsäglichen Scanner gewatschelt, die potentielle Diebe entlarven wollen. Beim Durchschreiten…”Piep piep piep piep“. Leicht irritiert vom Piepen beim Betreten des Ladens versicherte ich dem Dreigestirn an der Kasse das ich noch nichts im Rucksack hatte verschwinden lassen (wie auch, da war nix abzugreifen vor dem Scanner). Ab in die Ecke mit den Shimano Parts, die Bremsscheiben vom Halter gerissen und zur Kasse gerannt. Für den schlappen Preis von nem guten Fuffi pro Scheibe dann das Metall gegen Papiergeld getauscht und raus aus dem Laden (erstaunlicherweise ohne Piepen, könnte sein dass der Scanner beim Betreten die Bündel an Geldscheinen im Rucksack erfasst hat und mit dem Piepen auf das Ausrollen des roten Teppichs hinweisen wollte…).

Ist auch wurscht, draussen sichergestellt dass keine suspekten Elemente sich dem Rad nähern während Scheiben und Geldbündel wieder im Rucksack verschwanden. Schloss weg und Vollgas ab in Richtung Hörde wo es ne leckere Tasse Kaffee bei ner Freundin und noch ein paar Kinkerlitzchen mehr für’s Rad zu erstehen gab (die hatte B.O.C nicht da, dafür aber Lucky Bike). Von Hörde aus dann mit Tempo nach Unna, um den E-Zigaretten Shop von ein paar Brocken zu befreien und schlußendlich war ich kurz nach halb Eins beim Schrauber in Unna Massen, wo sich der Weg meines Copperheads und meiner trennten.

Das Bike durfte ins Trockene, und freut sich vermutlich über die leckere Bremsanlage, während ich schön zu Fuß…durch den beschissenen Sprühregen der mich den ganzen Vormittag sowieso schon verfolgte…die Durchquerung Massens nach Wickede vornahm. Daheim dann gleich mal eine der Scheiben an die Mavic Crossride Felge, die hier liegt und Montag ans Copperhead gebaut wird, geklöppelt. Schick sehen se ja aus diese Scheiben…und leicht wie Sau sind se auch noch.

Highlight des Tages

Den Kracher des Tages gab es in Wambel. Aufgrund der Wegbeschaffenheit des Wambeler Hellweges habe ich heute mal die Option “Bürgersteig” in Betracht gezogen. Da prangerte ein Schildchen bekannter Machart, welches es den Radfahrern frei lässt, auf dem Bürgersteig entlang zu rödeln..oder eben auch nicht.

Also hopp, rauf auf den Bürgersteig um der Teststrecke für den Mars-Rover zu entgehen. Vor mir eine Seniorin, die sich nach hinten umschaut weil sie das Unheil wohl auf sich zukommen hörte. Läuft dann auch schön von rechts in die Mitte des Bürgersteiges, dreht sich um und ermahnt mich mit den Worten “Sie wissen doch, dass Erwachsene nicht auf dem Bürgersteig fahren dürfen?!?!?!?!!!!“. Da gab’s kein Halten mehr….weil ich gerade obiges Schild so gute 15 Meter vor dem Schauplatz im Auge hatte hehehe. In die Bremse, abgestiegen und Großmutter mit dem ausgestreckten rechten Arm in Richtung des gut zu sehenden Schildes gewiesen…wären die Ordnungshüter vorbei gefahren, hätten sie gleich mal nachgeschlagen, was im Falle des Zeigens verfassungswidriger Symbole/Grüße zu tun ist. Was war das eine innere Befriedigung, der Rentner-Ordnungshüterin vollkommen wortlos das Schild zu zeigen, aufzusteigen und in den Sonnenunter…erm…Sprühregen zu fahren. 

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  1. Cycling in the rain...FFS! | Habschned

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