Da hinten wird's schon wieder hell

HabschnedGrundgütige Hausrunde am 28.05.17! Nachdem heute morgen schon dank eines kurzen Blickes auf Wetter.com die angedachte Runde nach Drensteinfurt dank Gewittern und Regen ersatzlos gestrichen wurde, habe ich mich gegen kurz vor 11 Uhr dann auf die kleine Hausrunde gewagt. Die ersten Meter machte die angefangene Nummer eigentlich einen vielversprechenden Eindruck… aber nicht sehr lange. In Richtung Kurl war alles noch ganz nett und hübsch, der erste Angstschweiss perlte von der Stirn als ich in Lanstrop freie Sicht in Richtung Westen hatte.

Klammheimlich hatte sich während meiner Fahrt durch Kurl und den angrenzenden Busch der Wettergott dazu entschieden, die Wettervorhersage von gestern ein weiteres Mal Lügen zu strafen. Gestern wurde noch vollmundig von 29 Grad und viel Sonne fabuliert, der heutige Morgen mit Gewitter und Platzregen hatte die Glaubhaftigkeit der Kachelmänner bereits torpediert. So viel mal zu den schweisstreibenden 29 Grad.

Ob der Wetterlage “Marke Weltuntergang” hab ich mir dann einen Teil der gedachten 50km gespart und bin die kürzere Anfahrt auf den Seseke-Weg gefahren…völlig nutzlos wie sich zeigen sollte. Hatte gehofft dem Regen davon fahren zu können mit dem Westwind im Rücken. Leider war der Westwind wohl oben schneller als unten und nach ein paar Metern tauchten auch schon die ersten Tropfen vor den Augen auf. Kurzer Blick nach hinten über die Schulter, gefolgt von einem “Oh Shit!” und kräftiger ins Pedal getreten. Half auch nix, die paar Tropfen wandelten sich auf den nächsten Metern in einen Regenguss, der es nahelegte sich eine Arche zu bauen und ein paar Viecher einzusammeln.

Kurz drauf stand dann der “Sonnenschein” einen gefühlten halben Meter in den Gräben, die Schotterstrecke wurde zu übelstem klebrigen Pamp der sich überall hin verteilte und das Vorwärtskommen bis zum nächsten Unterschlupf war extrem kacke. Die rettende Brücke war noch einen guten Kilometer entfernt, und als ich da ankam hätte ich eigentlich auch direkt weiter fahren können…viel nasser ging nicht mehr. Anyway, kurz angehalten und gewartet bis sich der größte Teil des Sonnenscheins vom Himmel geregnet hatte, dann die Runde abgebrochen und über Methler/Kaiserau gemächlich zurück gedümpelt.

Und somit wurden aus den gut 50 Kilometern nur schlappe 24 Kilometer. Die zweite Runde heute nachmittag werd ich mir mal schenken, es gibt da noch eine schicke Schlammkruste die vom Rad zu entfernen ist. So wie die aussieht werd ich mal den Nachbarn fragen ob er mir den Presslufthammer kurz leihen kann. Immerhin, und das ist der einzig positive Punkt was das Radeln heute angeht, sind die 1200 Kilometer diesen Monat gefallen und die 1250km als Ziel sollten auch noch klappen.

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