Böswillige Bussard Bande und zwei Tote…

HabschnedNach erfolgreicher Lösung des Knarzproblems am gestrigen Tag stand heute eigentlich ne 100er Runde an. Um kurz nach 7 mit halbem Auge mal aus’m Fenster geschaut und direkt auf die 100er verzichtet. Wetter war nicht wirklich prickelnd, und die Aussicht über 60 Kilometer gegen Windböen mit 49km/h anzuröcheln tat ihr übriges. Drauf geschissen, es wurde ne kurze Runde an der Seseke gefahren. War auch gut so, denn bei der anschließenden Beschleichung rund um’s Rad gab es lustige Sachen zu sehen….die mich unangenehm an die letzte Tour zu Ostern nach Winterswijk erinnerten…

Verdammte Vögelei

Erstes “Hindernis” heute war ein Warnhinweis, dass den ahnungslosen Passanten nahelegte sich vor dem Vogel zu hüten. Traf mich nicht direkt, da es in Lenningsen genau an dem Abzweig zum Seseke-Weg stand. Ich also links rum und den Vogel Vogel sein lassen. Als bundesweit anerkannter Helm-Ignorant möglicherweise auch besser so hehe. Der Rest des Weges ab da war gesegnet mit reichlich Gegenwind, und einige andere schnaufende Radler, die sich in den Wind lehnten, wurden noch lauter schnaufend überholt. Ansonsten war alles wie immer, die Steinchen auf den Schotterwegen gut sortiert, die Segelflieger hatten ordentlich Spaß. Lediglich Jogger waren in rekordverdächtiger Anzahl anzutreffen.

Die Nachwehen

Die Reifen, vorne wie hinten, standen eigentlich auf der Liste der Teile die irgendwann im August erneuert werden…sollten. Nach dem Rundgang vorhin stand mir der Angstschweiss auf der Stirn und ich preiste den Herrn, dass ich es fahrend auf die Couch geschafft habe. Fang ich mal an mit dem Vorderreifen…


Der vordere Pneu zeigt Auflösungserscheinungen, das Innenleben rebelliert scheinbar und kämpft sich langsam aber stetig in die Freiheit. Angesichts der Laufleistung des vorderen Reifens aber durchaus verzeihbar, nach 14.006,45 Kilometern immer im Kreis hätte ich die Schnauze auch voll und würde das Weite suchen. Ist der originale Reifen, der drauf war als das Bare für das C3 den Besitzer wechselte. Profilmäßig in der Mitte natürlich klar runter, aber was soll ich klagen? Er tat seinen Dienst länger als ich gedacht hatte, und soll nun seinen wohlverdienten Ruhestand genießen…sobald der Nachfolger eingetroffen ist.


Hinten sieht die Sache etwas entspannter aus. Zwar keine Löcher im Gummi, aber das Profil in der Reifenmitte ist nicht mehr weit vom Slick entfernt. Laufleistung des Hinterreifens sind aktuell 7.633,39 Kilometer. Der erste Hinterreifen wurde nach 6.372,76 Kilometern gewechselt. Laufleistung des zweiten Reifens also fast 1.000 Kilometer mehr…auch da klag ich nicht, da der Verschleiß am Hinterrad Gerüchten zu Folge ja eh höher ist. Auch hier darf der Gummikringel die Tage in den Sonnenuntergang rollen. Getauscht wird allerdings nicht von Rocket Ron auf Rocket Ron sondern auf den Racing Ralph, mit dem ich auf dem C3RS mittlerweile recht warm geworden bin. Anfangs fand ich den ja eher schwamming und rutschig, aber nach einigen 100 Kilometern sind die Grenzbereiche (besonders im Nassen)  definiert und ich schnall mir den auch auf’s C3.

Juli – Monat der Tränen

Was freu ich mich auf den Monatsanfang hehe. Die ersten Ausgaben sind durch obige Thematik ja bereits klar, und oben drauf kommen noch zwei neue Bremsscheiben für das C3. Da steht, nach dem Besuch beim Schrauber zwecks Knarzen, ein Wechsel des vorderen Laufrades an. Das Mavic Crossride in 27.5 steht bereits hier, allein mangelt es mir an eine passenden Bremsscheibe (neues LR hat 6-Loch). Da ich keine Adapter-Lösungen in Betracht ziehe, kommen also noch zwei XT Bremsscheiben dazu….gut, ich könnte die deutlich günstigeren SLX Scheiben nehmen…aber da noch Zaster über ist und demnächst auch die XT Bremsen  die jetzigen 615er ablösen, fand ich XT Scheiben durchaus angemessen.

Und nun….wird der Rest vom Sonntag mit Grillware im Garten verbracht…

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