Boarr….mehr Rechenleistung bitte….danke

HabschnedSamstag abend, zurück von nem kleineren Ausritt in Richtung Eisdiele und dabei die Videos der Drohne auf den Laptop zu kopieren. Hatte die DJI Mavic im Sack dabei um mal ein wenig Vewirrung bei den Krähen im südlichen Münsterland zu verbreiten. 

Jetzt, wo die Videos auf dem Laptop liegen und ich nach dem Start von Vegas versuche die zu importieren 4k Videos zu stückeln, mit Effekten zu versehen und in Sequenzen aneinander zu reihen…fällt mir auf wie Scheisse das doch ist. Bis dato habsch auf Touren eigentlich nur die kleine Schwester der Mavic mitgehabt und die 1080p Videos der Spark waren vom Bearbeiten her zwar hampelig und es dauerte teils erbärmlich lange bis was fertig gerendert war…aber es ging halt.

Jetzt, mit den 4k Videos kann ich froh sein dass keine Rauchwolken aus dem Laptop aufsteigen. So übern Daumen gepeilt, nur um mal ne Zahl in den Raum zu stellen, belegen 2 Minuten 4k Aufzeichnung mit der Mavic ca. 1 Gigabyte an Speicher. Dementsprechend groß sind dann die Dateien die der Laptop verarbeiten muss. Batterie der Mavic hält so um die 24-25 Minuten, allein heute waren zwei Akkus dabei und ich sitz jetzt hier mit knapp 29 Gigabyte an Videos von Feldern, Eisenbahnen, Schloss Westerwinkel, Drensteinfurt aus der Luft und und und. Den Gedanken dass alles mit dem Laptop gescheit schneiden zu können…den hab ich vor ner halben Stunde ca. aufgegeben und wenn ich das mache, was ich vorhabe, wird der Weg an einem Videoschnitt-PC (well, nicht nur Videoschnitt…mehr so ne Art Workhorse für alles) nicht vorbeiführen. Ich könnte zwar für Touren permanent die Spark einpacken aber auf dem großen Bildschirm im Wohnzimmer sehen die 1080p Aufnahmen im Vergleich zu den Filmchen der Mavic doch recht schäbig aus. Wobei…schäbig ist vielleicht übertrieben, aber man sieht den Unterschied schon deutlich.

Gleichzeitig würd sich damit auch das Problem mit den Videos der ActionCam am Lenker lösen. Ähnliche Dramatik, auch wenn nur 1080p. Die Dateigröße ist ähnlich wie bei der Spark in einem Bereich, der sich mit dem Laptop gerade noch so bearbeiten lässt. Es sei denn es wird mal ne längere Sequenz einer Strecke aufgenommen, dann kommt der Plastikkasten schon arg ins Schwitzen. Quasi würdsch zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen wenn der PC Einzug hält. 

Jetzt ist das aber mit dem PC allein nicht getan. Wenn ich dem Wunsch die ganzen Videos zu archivieren nachgebe, dann sehe ich in naher Zukunft einen Haufen Festplatten in mein Eigentum übergehen. Jetzt will ich ja auch nicht unbedingt mit 20 externen Platten hantieren sondern ein weiteres NAS muss her. Auch hier wird es schwierig. 2-bay scheidet aus, da definitiv zu wenig Speicher, 4-bay oder 5-bay wäre schon schön und irgendwohin muss der ganze Mumpitz ja auch gesichert werden. So nach und nach kämen dann entweder die 12TB Platten von WD oder Seagte in Betracht…bei nem 4-bay System wären das zwar satte 48TB an Platz (bei 5-bay eben 60TB), aber auch rund 400€ pro Platte. Mal zwei, da eben Sicherung notwendig 

Gut, muss man ja nicht alle auf einmal erwerben und für den Anfang kann ich sicherlich das bereits bestehende NAS verwenden und die beiden anderen nach und nach über Monate (bei den Preisen möglicherweise auch Jahre) aufbauen. Schon allein der Preis für den PC treibt meinem Anlageberater das Wasser in die Augenwinkel aber immerhin sind die handverlesenen Komponenten inkl. 32″ Monitor nur halb so teuer wie ein Macbook Pro 15″…und unterm Strich habsch mehr Rechenleistung, mehr Speicher, mehr Arbeitsspeicher…und muss mich ned mit nem Macbook rumplacken. Der Gedanke stand, als das Thema Video aufpoppte, tatsächlich zur Debatte. Aber ein klares “Njet” war schnell ausgemacht und es bleibt bei der Kombi Linux/Windows auf dem neuen System.

Und nun…weinend an den Taschenrechner…

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