Badespaß…und Donnerschlag!

HabschnedMittwoch, 19. Juli 2017…ein schöner Tag…also größtenteils. Lief im Prinzip recht gut, heute morgen beim Commute noch einen kleinen Schlenker gemacht und an der Aufzuchtstation für Marshmallows vorbei gesägt bevor das Vorderrad in Richtung Palast der Befremdlichkeiten orientiert wurde. Der Himmel war blau, ich leider nicht und die Sonne schien prächtigst vom Firmament herab. Eigentlich ideal, die schlechte Nachricht bahnte sich dann irgendwann gegen Mittag an…Unwetteralarm!

Hätte so bleiben können, aber per App machte sich eine kleine Schlechtwetterfront bemerkbar die walzenmäßig in Richtung Unna/Dortmund zog. Kurz vor Feierabend mal vor die Tür um die Wetterlage zu peilen und…leck mich am Arsch war das finster…und prächtig schwül. In der Ferne erhellte sich bereits der Himmel gelegentlich durch einen Blitz oder auf fünf. Sauber, beste Aussichten für eine gemütliche Heimfahrt…verdammte Kacke. Was soll’s, nach Feierabend raus aus der Bude und ab auf’s Rad.

Mit ordentlich Gas über das Feld in Richtung alter B1 zur üblicherweise roten Ampel. Und was war? Rot war! Also gewartet, mit fragendem Blick gen Himmel geschaut um ein Zeichen vom Herrn zu erhalten. Kam auch prompt, die ersten Regentropfen direkt ins Auge. Bei grün direkt los geknüppelt und die Wasserstraße kurz vor Überschall runter gesägt. Half aber nix, so in Höhe des Marktplatzes wurden aus den Regentropfen gefühlte Hektoliter, die sich über ahnungslose Passanten und Radler ergossen. Vom Ende der Fußgängerzone bis zur Ampel am Ring (geschätzte 200m) reichte aus um nass bis aufn Schlüpper zu werden. Den Rest des Weges hatte es folgendes auf Petrus seiner Speisekarte:

  • Platzregen mit Wind von vorn
  • Platzregen ohne Wind von vorn
  • Sturmböen mit verdächtiger Stärke
  • Sturmböen bei denen du überlegst abzusteigen
  • Obige Böen mit Regen direkt von vorn

Bild unscharf, da ich die Kamera des Smartphones dank pausenloser Berieselung von oben nicht wirklich bedienen konnte. In die grobe Richtung halten und hoffen, dass der Finger den Auslöser erm….auslöst war das höchste der Gefühle. Zu dem Zeitpunkt war ich eh nass bis auf die Knochen, warum also nicht am Straßenrand anhalten und versuchsweise mal ein Bildchen machen?

Dank der vorhin mal angesprochenen Windböen wurde anstatt geatmet mehr getrunken, der Wind prügelte einem die Tropfen frontal ins Gesicht und dank der Geschwindigkeitskombi aus Radler, Wind und einem hämisch lachenden Petrus fühlte sich das an als ob dir einer Kiesel ins Gesicht wirft. Andauernd Wasser im Auge, du hast mehr getrunken als geatmet und musstest nebenbei noch den Verkehr im Auge behalten…alles nicht lecker. Daheim dann vom Rad gestiegen, und beim Laufen versucht dieses schmatzende Geräusch zu lokalisieren, dass bei jedem Schritt auftrat. Waren die Schuhe, da stand’s Wasser drin :)

Mittlerweile ist alles trocken gelegt, die Elektronik scheint’s auch überlebt zu haben soweit ich das beurteilen kann. Alles halb so schlimm, und trocken sieht die Sache auch gleich wieder ganz anders aus. Nur die Extra-Runde nach Feierabend..die spar ich mir heute. Kilometer hin oder her, müssen halt knapp 26km heute reichen..FFS!!!

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