Apfelstrudel

HabschnedAy caramba, der Oktober war noch keine 3 Tage alt da steht schon der erste 100er im Heft für diesen Monat. Relativ kurzentschlossen ging es erstmal zum Lippepark in Hamm, wo es neben dem Brückenschlag das erste Highlight des Tages gab. Unauffällig, in seitlich gekippter Embryonalhaltung schlief da auf einer Böschung ein Hängengebliebener der letzten Nacht wohl seinen Rausch aus. Im Lippepark kurz Spike on Bike aufgegabelt, und ohne viel Trara in Richtung Brückenschlag losgeradelt.

Die Säufersonne war schon lange untergegangen und der gerade noch schlafende Trunkenbold auf dem Rasen regte sich auch so langsam. Sah aus wie ne Yoga-Übung…kackender Hund oder so. Kurios kurios was man morgens um kurz nach 11 alles so vorfindet hehe. Erster Anlaufpunkt war das Eishaus in Drensteinfurt, wo der laut Website selbstgebackene Apfelstrudel zusammen mit einer Tassem heissem C8H10N4O2 in flüssiger Form verputzt wurde.

Apfelstrudel in Drensteinfurt
Keine Sahne, kein Eis, kein Schischi, Apfelstrudel wie Gott ihn gewollt hat. Selbstgebacken zwar, aber wohl nicht selbstgeschnitzt (oder die können Apfelstücke mit der Präzision eines Samurais schneiden). Wie dem auch sei, lecker war der Apfelstrudel und mit €2,50 auch nicht gnadenlos überteuert wie in manch anderer Lokalität. Das Eis wurde links liegen gelassen und Fahrt über Land in Richtung Ahlen aufgenommen.

In Ahlen erwartete uns dann ein weiterer Kaffee im Stadtcafe Ahlen (Sol Mar), von Sol war aber ned viel zu sehen denn es setzte leichter Sprühregen ein anstatt Sonnenschein. Kaffee in die Figur, der jammernden Blase Abhilfe verschafft und die letzten Tropfen Sprühregen unter einem Blätterdach gegenüber des Cafes abgewartet (dabei einer Taube beim Morgenbad zugesehen). Der Regen ließ nach und wir konnten wieder auf die Zweiräder mit nächstem Stopp in Beckum. Immer schön dem Werse-Radweg nach, traumhaft zu fahren und viel Natur rechts und links.

Pretty in Pink

Beckum war nach wenigen Umdrehungen der Kurbel auch erreicht, die Tanks wurden erneut mit Kaffee und einem Stück Käsekuchen gefüllt, ein Bedürftiger mit nikotinhaltigen Rauchmitteln versehen und weiter ging die Tour gen Welver. Als wir gerade aus Beckum raus wollten ereignete sich ein Schauspiel der seltenen Art. Uns entgegen um eine Kurve kam eine pinke Stretch-Limousine die links abbiegen wollte. Dieses Gefährt löste bei den ortsansässigen Autofahrern wohl Konfusion aus, alles fuhr langsam und gaffte, die Abbieger bogen nicht ab sondern wollten der Limousine die Vorfahrt lassen und der Chauffeur der Limousine hatte keinen Bock links abzubiegen hehe. Zwischen dem ganzen Chaos kreuzte dann eine flott fahrene ältere Dame in Tracht die Fahrbahn ohne groß auf den Verkehr zu achten…wird schon passen :)

Nächster Halt Welver, wo der Energiehaushalt nochmals gestärkt wurde durch den Verzehr einer Phosphatstange mit Fettstäbchen und Schlamm (Currywurst Pommes Mayo für die Leute die nicht aus dem Pott kommen), bzw. einer Gyros Pita bei El Greco, dem lokalen Griechen. Das war der letzte große Stopp, von da an ging es so langsam in Richtung Ende der Tour mit einem letzten Fotostopp in Scheidingen

Am BierbäumchenLeider waren wieder keine Früchte am Bierbäumchen zum Ernten.
Der Stein im Hintergrund bildet übrigens den Mittelpunkt Westfalens, zumindest sagt das die Tafel auf dem Stein. Inwieweit die Geographen dem zustimmen…wen juckt’s. Wenn das auf der Tafel steht, dann ist das auch so hehe.

Die Tour neigte sich langsam dem Ende zu, über Wambeln, Lenningsen und Unna ging es dann für mich wieder in Richtung Heimat, Spike seilte sich unterwegs ab und trat den Heimweg an. Wollen wir das alles doch mal schön in Zahlen zusammenfassen:

  • 133.5 Kilometer Strecke
  • 6:29 Fahrzeit
  • 20.7 km/h Schnitt
  • Jede Menge Spaß und Sehenswertes

Zum guten Ende noch ein kleines Video der Tour und dann bin ich auch schon durch und freu mich auf den nächsten Ausritt

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  1. October Roundup | Habschned

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