2018 – 12.242,99km Wrap-up

HabschnedKleine Zusammenfassung des kürzlich verstorbenen Jahres 2018. Erstmal…die 10.000 Kilometer Minimum sind locker gefallen, ich war im September damit bereits durch. Insgesamt sind in 2018 ~12.243 Kilometer über Asphalt, Schotter, Sand, Wiese und anderen zweifelhaften Bodenbelägen gepflügt worden. Viel Differenz zu den Jahren 2016/2017 gibt es nicht. Die beiden Jahre zuvor waren am Ende jeweils um die 12.700 Kilometer auf dem Tacho, dieses Jahr um die 500km weniger. Das liegt einmal an dem “Motivationsloch” im November und Dezember plus der Verletzung am Arm die mich Ende September ausser Gefecht gesetzt hat. Aber alles in allem dann doch noch ne schicke Kilometerleistung.

Highlights gab es dieses Jahr einige, unter anderem die schnittige Fahrt nach Enschede Anfang März bei bitteren Minusgraden. 126 Kilometer Hinfahrt bei Temperaturen unter und später um den Gefrierpunkt. Mir haben die Füße dermaßen gefroren, dass ich versucht war mir unterwegs noch Thermoüberschuhe zu kaufen…Radladen hatte natürlich keine da. Nächstes Highlight war die Rückfahrt aus Enschede am nächsten Tag, bei der den mitgefahrenem Kollegen der doppelte Speichenbruch ereilte und wir uns im Schleichgang zum nächsten Bahnhof begaben. Trotz allem ein großer Spaß.

Nächste heisse Nummer war die Fietselfstedentocht 2018. Sensationelle Tour mit deutlich besserem Wetter als im Jahr zuvor (wenn ich mich recht entsinne). Grandiose Tour, sensationell geile Unterkunft (auch für 2019 bereits wieder gebucht) und am Ende zufrieden mit der Medaille in der Hand wieder ins B&B gestrampelt. Auch 2019 bin ich wieder dabei, die Katzen im B&B warten schon auf die Streicheleinheiten hehe. Überhaupt war das Fahren in Friesland sehr geschmeidig, da könnte man eigentlich auch mal ne Woche Urlaub machen…oder so.

Der August brachte Spannung und gute Laune in Dänemark. Im August, wie die “Tradition” es will, ab zum Mittelalterfestival in Horsens. Nebenbei noch eine kleine Tour nach Snaptun eingeschoben und die wiedergefundene Brücke besichtigt. Auf dem Heimweg dann Dänemark von Ost nach West gequert. Es ging von Horsens nach Ribe, und dann weiter an der Nordsee entlang nach Husum. Irgendwann….werd ich den Nordseeküstenradweg wohl mal ausgiebiger befahren.

Im Oktober stand der nächste Besuch im Nachbarland an. Es ging nach Aalten, wo sich in einem sehr schönen B&B einquartiert wurde. Knapp 3km außerhalb liegt Bredevoort, welches eigentliches Ziel des Besuchs war. Gab aber keine B&Bs direkt im Ort, also Aalten halt. “Bredevoort Schittert” war den Besuch auf jeden Fall wert und kommt mit hoher Wahrscheinlichkeit auch 2019 wieder aufs Programm. Wenn frei dann sogar wieder das B&B was 2018 bezogen wurde….allein wegen der Dusche hehhe.

Nach Oktober kam dann irgendwie der Formknick. Es gab im November wohl noch die Channel Challenge die runtergeradelt wurde, aber das war auch die letzte dreistellige Tour im Jahr 2018.  War wohl vom Sommer zu sehr verwöhnt, jedenfalls schwand mit dem guten Wetter auch irgendwie die Motivation und beim Blick auf den Regen durchs Fenster hab ich mich doch zu oft entschieden das Rad stehen zu lassen. Irgendwie ging da erstmal nix, und dann kamen noch einige Freelance-Projekte in die Quere die meine Zeit förmlich aufgefressen haben. Auch aktuell hänge ich noch an einer Veranstaltung für DJK Saxonia im Juli 2019…aber ich hab mir fest vorgenommen wieder mehr Zeit auf den Rädern zu verbringen hehe.

So im kompletten Rückblick war das Jahr 2018 schon geil was das Radfahren angeht….ich hoffe 2019 wird ähnlich gut mit einem etwas weniger motivationshemmenden 

 

 

2 Comments

    • Frohes Neues mit leichter Verspätung. Ja stimmt, die OP stand ja an. Mal nach dem Wochenende hören wie sich seine Exzellenz so fühlt.

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