13.012,53


Habschned
Mittwoch….Zeit für das Bergfest und mal einen Blick auf die bisherigen Kilometer in 2016 zu werfen. Der aktuelle Kilometerstand für dieses Jahr beträgt satte 13.012,53 Kilometer die mehr oder weniger hechelnd im Sattel (oder Schlauch wechselnd neben dem Rad) verbracht wurden. Von der Plattfuß-Serie zu Beginn des Jahres, bei der es mich fast täglich erwischt hat, mal abgesehen, blieb ich den Rest des Jahres weitestgehend von schlappen Schläuchen verschont. Ich glaube so zwei oder drei habe ich mir bis Mitte Dezember noch eingefahren aber das war halt nix im Vergleich zum Schlauchverbrauch im Januar und Februar. Der Händler vor Ort war soweit, dass er, immer wenn ich in den Laden kam, zwei Schläuche auf die Theke legte.
 
Im Detail fällt der größte Teil der Kilometer wohl auf die Arbeitswege (~20km gesamt pro Tag im Schnitt) und die “Hausrunden” am Wochenende. Hier und da war mal eine längere Tour angesagt, Stichworte Emscherkunst / Emschertour /Enschede / Drensteinfurter Apfelstrudel / Ruhrtalradweg um nur ein paar zu nennen und die “längere” Tour durch Dänemark im Mai (selbiges wird übrigens für nächstes Jahr nochmal geplant, allerdings eher für den Juli 2017).Verteilt haben sich die Kilometer hauptsächlich auf das Copperhead 3, ab November dann auf das Copperhead 3 RS welches nun das Alltagsrad ist mit dem ich auch die nächsten Touren angehen werden, Winterswijk im Januar 2017 zum Beispiel.
 
Das Jahresziel von 10.000 Kilometern, die ich mindestens fahren wollte wurden bereits im September auf dem Rückweg aus Enschede geknackt. Ich hätte nicht gedacht, dass die 10.000 Kilometer quasi so “dahin fliegen”. Einen monatlichen Schnitt von rund 850 Kilometern hatte ich mir ja ausgerechnet um Ende Dezember auf die 10.000km Marke zu kommen. Dieser Schnitt wurde in den Frühlings- und Sommermonaten locker gemacht, es fielen meist Werte um die 1.000 bis 1.200 Kilometer an. So konnte der verbockte Januar locker wieder reingeholt werden, in dem ich den 850km Schnitt elegant verkackt habe hehehe. Für 2017, sofern sich gesundheitlich natürlich nichts ändert, werden die 15.000 Kilometer als Ziel definiert. Wollen doch mal sehen, ob da was geht in der Richtung. Grobe erste Schätzungen ergeben so runde 1250 Kilometer, die dafür monatlich in den Asphalt getreten werden müssen. Das dürfte zu Anfang des Jahres und auch in den Herst- und Wintermonaten eine interessante Herausforderung werden und ich kann den inneren Schweinehund schon lachen hören.
 
Das Ziel für 2017 ist jetzt ausgerufen, kommen wir zum nächsten Punkt der Agenda. Ein dickes Dankeschön an die Leute, mit denen ich die eine oder andere Tour gefahren bin dieses Jahr. Namentlich gehen die geölten Lorbeerkränze an sakura, Sonne_Wolken, Berger und Spike on Bike für die Touren durchs Münsterland und Anderswo hehe. Nicht ganz so geölte Kränze an Hell on Wheels, Ferox, Mocki und den Rest der Truppe der Emscher-Tour (erm…ich glaub Anrados und HiFlyer waren das?). Ich hoffe es wird auch in 2017 die eine oder andere spontane und stramme Tour geben miteinander.

Und damit wären wir dann auch beim Thema “Touren 2017”. Persönlich habe ich mir einige Touren fest vorgenommen und werde versuchen die im kommenden Jahr auch (hoffentlich) erfolgreich in den Asphalt zu schnitzen.Los geht es recht früh, am 7. und 8. Januar mit dem Schlaglochsuchgerät nach Winterswijk und zurück. Die Tour steht bereits, Unterkunft ist gebucht und Route ausgetüftelt. Da kann eigentlich nur noch Petrus einschreiten und mir das verhageln. Die weitere, bis jetzt grobe, Planung an Touren sieht aus wie folgt:

 
  • Wochenende in Enschede (2 Tage)
  • Norddeich Mole nach Dortmund (2 Tage)
  • Dänemark-Kreuzfahrt (7 Tage)
  • Channel Challenge Extended (1 oder 2 Tage)
  • Sauerlandring (2 Tage)
  • Rund um Malle (4 Tage)
  • Fietselfstedentocht (2-3 Tage)
  • Beach Cruise NL (2 oder 3 Tage)

Das sind wie gesagt erstmal so ganz grob die geplanten Nummern, dazwischen gibt es ja genügend Wochenenden für “normale” Radtouren, die auch immer wieder spontan anfallen. Einiges ist logistisch auf den ersten Blick komplizierter (Dänemark und Malle als Beispiel) aber nichts ist unmöglich…sagt zumindest Toyota. Der Pluspunkt bei der Planung ist, dass ich die Touren ja vorweg erstmal als Solotour plane. Ob sich dann nun wer mit einklinkt wird man sehen, bei der Enschede Tour im September hat das ja ganz gut funktioniert. Die Touren mit “oder” sind Kandidaten wo ich mir im Hinterkopf noch nicht so wirklich sicher bin innerhalb welchen Zeitrahmens man die abspulen könnte. Es geht mir ja weniger darum nur Kilometer in die Fahrbahn zu hämmern, ich würde dann gerne unterwegs auch was sehen und am Zielort ein wenig “rumlungern” und Städte/Länder/Leute kennenlernen. Ergo muss zur Not mal ein Tag länger eingeplant werden.

 
Mit Blick auf den Kalender wird’s nur mit den Daten ein wenig eng, da der Löwenanteil der Touren eher was für milde/sommerliche Wetterbedingungen ist. Einzig der Termin für die Fietselfstedentocht steht, die Crux an der Sache ist das notwendige Losglück um dabei sein zu dürfen. Sollte ich nicht starten können, dann wird eine alternative Tour gefahren, da sind noch ein paar im Hinterkopf in Reserve (R2NSC zum Beispiel). Ansonsten wird viel zwischen Mai und September passieren, da sollten die Wetterbedingungen eigentlich weitestgehend passen hoffe ich.

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